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Aktie Analyse

Costco Wholesale Aktie Analyse

WKN
888351
Symbol
CTO
Sektor
Nicht Zyklischer Konsum
Investor Relations
Investor Relations

Costco Wholesale ist ein US-amerikanisches börsennotiertes Unternehmen, welches über 770 Einkaufshäuser betreibt, die nur für zahlende Club-Mitglieder zugänglich sind. Mit mehr als 90. Mio zahlenden Mitglieder ist fast jeder dritte Amerikaner Kunde bei Costco. Die Strategie ist dabei einfach: Große Mengen kaufen und diese Produkte mit geringen Margen wieder verkaufen. Jedoch verdienen sie pro Mitglied zwischen 60 USD und 120 USD Mitgliedsgebühr jährlich. Diese Zahlungen sind enorm voraussehbar und krisensicher.

Geschichte

Alles begann im Jahre 1983 mit der Eröffnung der ersten Costco Filiale in Seattle, USA. Gegründet wurde Costco als ein „Preisclub“, bei dem die Mitglieder gemeinsam größere Mengen einkaufen, um Kosten zu sparen. Der damalige Gründer James Sinegal ist inzwischen Milliardär und hat Costco komplett verlassen. Ihr Geschäftsmodell war ein voller Erfolg, etliche Unternehmen haben dieses Geschäftsmodell daraufhin kopiert und übernommen.

Heute ist Costco in vielen Ländern auf der ganzen Welt vertreten, überwiegend, mit über 600 von 770 Warenhäuser, in der USA. Weitere Standorte gibt es in Kanada, Mexiko, Spanien, Frankreich und noch einigen weiteren Ländern.

Weltweit zählt Costco mehr als 90 Mio. aktive Mitglieder und über 250 000 Angestellte.

Mission

Costco hat sich das Ziel gesetzt, ihren Kunden kontinuierlich die besten Waren und Dienstleistungen zu den niedrigsten Preisen anzubieten.

Die Strategie hört sich leicht umsetzbar an: Große Mengen mit niedrigen Preisen einzukaufen und anschließen an ihre Kunden mit einer kleiner Bruttomarge weiterzuverkaufen. In der Praxis ist das jedoch schwierig umzusetzen, die Manager müssen diszipliniert nur wenig Preis-Marge aufschlagen, um die operativen Kosten zu decken. Der Gewinn entsteht rein durch die Mitgliedschaftsgebühren.

Management

Craig Jelinek ist seit 2012 Geschäftsführer von Costco. Er hat an der San Diego State University in der USA einen Bachelorabschluss erhalten.

Seine berufliche Laufbahn begann bei FedMart und anschließend wechselte er zu Lucky Stores. Im Jahr 1984 wechselt er zu Costco als Lager-Manager. Seither ist er ununterbrochen bei Costco und hat gemeinsam an der Seite des Gründers James Sinegal miterlebt, was funktioniert und was nicht.

Ihm geht es dabei vor allem um Produkte mit massivem Mehrwert, welche einen klaren Zweck erfüllen oder Probleme lösen. Nicht um Produkte mit den schrillsten Verpackungen.

Geschäftsmodell

Costco unterscheidet sich zu regulären Einzelhändlern in drei Punkten:

  1. Man kauft in Massen ein.
  2. Um einkaufen zu können, muss man Costco Mitglied sein.
  3. Costco verkauft fast zu Einkaufspreisen.

Ihre Zielgruppen sind Großfamilien und Geschäftskunden, die in Großmengen einkaufen. Die Kosten werden so weit wie möglich gesenkt, indem beispielsweise die Produkte vom LWK direkt auf den Paletten im Warenhaus abgestellt werden. Das spart die Zeit und Kosten vom Einsortieren in die Regale. Das Produktsortiment umfasst nur das notwendigste, mit ein paar saisonalen Angeboten.

Ein Costco Laden hat ungefähr 4000 verschiedene Produkte, ein Walmart Center um die 140.000. In einem Produktsegment wird nur 1 Produkt angeboten, um es zu einem einzigartig günstigen Preis verkaufen zu können. Es werde nicht Coca-Cola, Pepsi, Dr Pepper usw. angeboten, sondern nur das ihrer Meinung nach beste Produkt. Damit steigt die Kaufmenge und die Einkaufsbedingungen verbessern sich enorm für Costco.

Costco besitzt neben den ganzen angebotenen Produkten auch eine Eigenmark namens "Kirkland Signature", diese Produkte produzieren sie nicht selbst, sondern verhandeln direkt mit den Produzenten und Herstellern. Diese können dann die Originalmarken oder das gleiche Produkt mit der Kirkland Signature Marke anbieten.

Die Brutto-Margen liegen bei etwas 8-10 %, die Eigenmarke „Kirkland Signature“ bei 15 %. Insgesamt liegt die Gewinnmarge bei 2 %.

70 % des operativen Gewinns wird durch die Mitgliedschaften generiert.

Interessant ist dennoch die Art und Weise, wie Kosten gespart werden. Die Laden sind beispielsweise so konstruiert, dass das einfallende Tageslicht komplett zur Beleuchtung der gesamten Einkaufsfläche reicht. Es werde in allen Bereichen Kosten optimiert außer bei den Mitarbeitern, diese werden sehr gut bezahlt. Die Mitarbeiter sind äußerst zufrieden mit ihrem Arbeitgeber und das ist auch an der geringen Fluktuation ersichtlich.

Costco - Verkaufsfläche z. B. Palettenlagerung um Kosten zu sparen.

Costco bietet ausschließlich Qualitätsprodukte zu günstigen Preisen dank Abo-Einnahmen

Im AlleAktien Qualitätsscore erhalten sie 10 von 10 Punkten. Sie überzeugen mit ordentlichem Wachstum, keinen Schulden und starken Burggräben.
Dank ihrer günstigen Preise sind Sie vor allem auch in Krisenzeit unverzichtbar, da man besonders hier günstig einkaufen möchte und Costco hier die ideale Lösung bereitstellt.

Costco AlleAktien Qualitätsscore

Im AlleAktien Qualitätsscore (AAQS) erzielt Costco 10/10 Punkten. Eine Qualitätsaktie.

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