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Aktie Analyse

Mercedes Benz Group Aktie Analyse

WKN
710000
Symbol
DAI
Sektor
Zyklischer Konsum
Investor Relations
Investor Relations

Die Mercedes Benz Group ist ein global operierender Automobilhersteller. Personenkraftwagen sowie Finanzdienstleistungen bilden das Kerngeschäft des zu den international führenden Autoproduzenten zählenden Konzerns.

Mercedes Benz vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Premium-Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Freightliner, Western Star, BharatBenz, Fuso, Setra und Thomas Built Buses.

Am 29. Januar 1886 meldet Carl Benz sein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ zum Patent an. Bertha Benz, die Frau des Automobilpioniers, machte zusammen mit ihren beiden Söhnen 1888 ohne Wissen ihres Mannes die erste Fernfahrt der Automobilgeschichte. Sie hat mit einer Fahrt von 180 Kilometern die Gebrauchstüchtigkeit des Motorwagens vor aller Welt demonstriert. Der Mercedes Benz Group gelang es im Zeitraum von 1949 bis 1960, ihre Stellung vor dem Zweiten Weltkrieg in der stark wachsenden deutschen Automobilindustrie wiederzuerlangen. Bereits 1954 erreichte das Unternehmen einen Umsatzrekord. In Europa war Mercedes Benz sowohl in der Produktion von Pkw, als auch von Lkw und Omnibussen führend. Die zweite Ölkrise Ende der 1970er Jahre, die einsetzende Umweltdiskussion und das Eintreten neuer asiatischer Wettbewerber in den Markt veränderten die Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung des Unternehmens und die Absatzzahlen waren rückläufig. 1995 folgte eine strategische Neuausrichtung des Konzerns, da ein Großteil der bestehenden Geschäftsbereiche keine günstige Wettbewerbsposition hatten. Die Daimler-Benz AG und die US-amerikanische Chrysler Corporation haben sich zusammengeschlossen und es wurden neue Modelle eingeführt. 2007 wurde die Mehrheitsbeteiligung an der Chrysler Group wieder abgegeben und eine außerordentliche Hauptversammlung gestattete die Umbenennung der DaimlerChrysler AG in Daimler AG.

Im Zuge der Abspaltung der Nutzfahrzeugsparte erfolgte im Februar 2022 die Umbennenung von Daimer AG zu Mercedes Benz Group. Die angestrebte Übertragung einer bedeutenden Mehrheitsbeteiligung an Daimler Truck an die Daimler-Aktionäre wurde vollzogen. Daimler Truck wird die volle unternehmerische Freiheit erlangen.

Branchenanalyse

Der Automobilmarkt ist sehr groß, jedoch ist die Konkurrenz auch sehr groß. Der Markt ist außerdem stark aufgeteilt, für jede Kundengruppe gibt es eigene Marken und Modelle, um den Kunden ein individuelles, perfektes Fahrerlebnis zu bieten. Die drei wichtigsten Märkte für Autos sind China, USA und Westeuropa, sie machen 80% des Gesamtmarktes aus. Die drei größten Automobilhersteller der Welt kommen zusammen jedoch nur auf 40% Marktanteil. Der Eintritt neuer Konkurrenten ist schwierig, denn man braucht viel Kapital und es gibt hohe Skaleneffekte, die erst bei großen Stückzahlen möglich werden.

Geschäftsmodell

Mercedes Benz ist ein führender Automobilhersteller der Welt und beschäftigt sich mit der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Fahrzeugen aller Klassen. Mercedes Benz produziert Fahrzeuge unter verschiedenen Marken, die verschiedene Zielgruppen erreichen. Insgesamt wurden die Aktivitäten von Daimler bis 2022 in drei verschiedenen Segmenten zusammengefasst:

  • Mercedes-Benz Cars & Vans (49%)
  • Daimler Trucks & Buses (17%)
  • Daimler Mobility (34%)

Wie sieht der Prozess der Automobilindustrie von Anfang bis Ende aus?

Autos sind sehr komplexe Produkte. Sie bestehen aus durchschnittlich etwa 10.000 Einzelteilen, die gut zusammenspielen müssen, damit das Auto funktioniert.

  1. Forschung und Entwicklung. Es werden Studien durchgeführt, um zu schauen, wie das Auto wirkt. Das Auto wird am Computer designt.
  2. Tests. Das Auto wird digital getestet und anschließend werden Prototypen gebaut, um es physisch zu testen.
  3. Autokauf. Der Kunde geht zum Daimler-Vertragshändler und kauft ein Auto, das er nach seinen Wünschen konfigurieren kann. In vielen Fällen kommt hier Daimler Finanzdienstleistungen ins Spiel.
  4. Produktion. Das Auto des Kunden wird produziert. Die meisten Komponenten werden von Zulieferern gefertigt. Das Auto als Ganzes wird bei Daimler an kilometerlangen Fließbändern zusammengebaut. Um diesen Prozess möglichst gewinnbringend und effizient zu gestalten, sind Daimlers Fahrzeuge größtenteils auf einer standardisierten Fahrzeug-Plattform aufgebaut. Diese Skaleneffekte machen das Geschäftsmodell erst attraktiv.
  5. Lieferung. Das Auto wird an den Kunden geliefert.

Daimler AAQS AlleAktien Qualitätsscore

Im AlleAktien Qualitätsscore (AAQS) erreicht Daimler 3 von 10 Punkten.