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Aktie Analyse

Erste Group Bank Aktie Analyse

WKN
909943
Symbol
ERST.VI
Sektor
Finanzen
Investor Relations
Investor Relations

Erste Group Bank


Die Erste Group Bank ist eine der größten Banken in zentral Europa, besonders stark in Osteuropa vertreten. Als Mitglied der Sparkassengruppe Österreich ist sie in 7 Ländern mit etwa 2.100 Filialen vertreten, hierzu zählen etwa Rumänien, Serbien, Ungarn und die Slowakei. Nach der Marktkapitalisierung ist die Erste Group Bank die drittgrößte Aktiengesellschaft in Österreich.

Geschichte

1819 Gründung: Pfarrer Johan Baptist mit dem Ziel, „dem kleinen Bürger“ die Möglichkeit zu geben Ersparnisse beiseitezulegen und finanziell unabhängig zu werden.

1820: Die Biene: wurde als Symbol für das Motto der Sparkasse festgelegt. Sie steht für Sparsamkeit und Genügsamkeit. Auch heute ist das Symbol noch in vielen Filialen zu finden.

1997: Börsengang: an der Wiener Börse und einem Aktiensplit 2006. Bis damals war es die größte am Finanzplatz durchgeführte Transaktion dieser Art.

2000: Übernahme: der größten tschechischen Privatbank „Ceska Sporitelna“.

2001: Übernahme: der größten slowakischen Bank „Slovenska Sporitelna“ als Mehrheitsaktionär.

2005: Übernahme: der größten rumänischen Bank BCR mit über 12000 Mitarbeitern und 2,8 Millionen Kunden.

Heute: Bezug: des neuen Gebäudes in Wien mit Platz für über 5000 Mitarbeiter, welche vorher an 20 unterschiedlichen Standorten gearbeitet haben.


Mission

„Banking für finanzielle und soziale Inklusion“ so lautet die Mission der Erste Group Bank

Die erste Group Bank steht besonders für Themen der finanziellen Gesundheit als auch die Nähe zum Kunden. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht Wohlstand zu schaffen, unabhängig vom Glauben, Herkunft, Geschlecht und Alter. Dabei spielen neben den ökonomischen Ergebnissen, auch ökologische und soziale Ziele im Vordergrund und werden durch die 13 Nachhaltigkeitsziele der United Nations untermauert.


Management

Seit 2017 ist Willibald Cernko CEO und Vorstandsvorsitzender der Erste Group Bank. Nach seinem abgebrochenen Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien, begann er seine berufliche Laufbahn 1983 bei der Raiffeisenkasse Weißkirchen, woraufhin er im Anschluss verschiedene Positionen in unterschiedlichen Banken wahrnahm. Vom 2009 bis 2016 übernahm er den Posten des Vorstandsvorsitzenden der UniCredit Bank Austria. Seit 2017 ist Willibald Cernko CEO und zugleich Risikovorstand der Erste Group. Des Weiteren übernahm er die Verantwortung für den Bereich „Group Sustainability Office“, mit dem Ziel, für eine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie, Diversität und Unternehmenskultur zu sorgen.


Branche

Die Erste Group Bank ist in der Bankenbranche tätig und fokussiert sich hierbei auf die Segmente Privatkunden, Firmenkunden und das Kapitalmarktgeschäft, wobei der Kernfokus auf dem Privatkundengeschäft liegt.

Zinseinkommen

Durch die aktuelle Inflation und die makroökonomischen, globalen Herausforderungen, befindet sich die Erste Group Bank natürlich auch in unruhigem Fahrwasser. Eine hohe Inflation und die Bekämpfung durch hohe Zinsen kommen Banken aber zugute, da sie diese an die Kunden weitergeben können. So konnte die Erste Group Bank in ihrem letzten Halbjahresbericht einen sehr starken Zinsüberschuss ausweisen.

Nicht-Zins-Einkommen

Hierbei geht es in erster Linie um Kundenberatung, das Investmentgeschäft sowie allgemeine Aktivitäten am Kapitalmarkt. Da die Erste Group Bank auch im Kapitalmarktgeschäft tätig ist, sind sie auch hier den aktuellen globalen Herausforderungen ausgesetzt.

Geschäftsmodell

Im Wesentlichen ist das Geschäftsmodell der Erste Group Bank ist in die Bereiche Privat Kunden, Firmenkunden , und das Kapitalmarktgeschäft aufgeteilt.

Das Businesssegment Privatkunden ist mit einem Betriebsergebnis von 647 mio. EUR das am stärksten vertretene Segment. Hierbei fokussiert man sich vor allem auf die Bereiche Finanzierung, Gehaltskonto, Sparprodukten und Versicherungen. Dabei werden vor allem Einnahmen aus der Vergabe von Kreditfinanzierungen erwirtschaftet, aber auch Konsum- und weiteren Kreditarten. Ergänzend zählen auch die Gebühren von Girokonten, als auch die Nutzung von analogen Geldtransfers wie etwa dem Ein- oder Auszahlen am Bankschalter.

Das Kapitalmarktgeschäft, welches sich vornehmlich mit Handels- und Marktaktivitäten beschäftigt, erwirtschaftete zuletzt ein Betriebsergebnis von 184,6 mio. EUR. Dies entsteht durch Gebühren, wie etwa aus Wertpapiergeschäften zwischen Privatpersonen und den Finanzinstituten.

563,9 mio. EUR wurden im Segment Firmenkunden erwirtschaftet. Hier werden KMU‘s als auch größere Unternehmen und der öffentliche Sektor betreut. Die erwirtschafteten Einnahmen sind ähnlich wie die aus dem privaten Segment und beziehen sich in erste Linien aus Gebühren, Transaktionskosten, Zinsen und Provisionen.


AAQS