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Aktie Analyse

Johnson & Johnson Aktie Analyse

WKN
853260
Symbol
JNJ
Sektor
Gesundheit
Investor Relations
Investor Relations

Ist das weltgrößte und am besten diversifizierte Gesundheitsunternehmen.

J&J hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen in jedem Alter so gesund wie möglich zu halten. Das Unternehmen ist mit einer Marktkapitalisierung von 430 Mrd. USD eines der größten Unternehmen der Welt, bestehtend aus drei großen Sparten: Pharma, Medizintechnik und verpackte Konsumgüter.

Durch die breite Aufstellung gelang es den Unternehmen in den letzten 36 Jahren, den bereinigten Gewinn in jedem einzelnen Jahr zu erhöhen. Die Dividende des Unternehmens wird bereits seit 58 Jahren in jedem Jahr erhöht. Dazu kommt die tadellose Bilanz. Johnson & Johnson bekommt von den Rating-Agenturen die Bestnote AAA – und ist damit weniger ausfallgefährdet als die USA (AA).

J&J wurde 1886 von den Gebrüder Johnson als Familienunternehmen gegründet mit dem Ziel die Hygiene in Arztpraxen zu verbessern, denn es kam damals durch mangelnde Hygiene regelmäßig zu lebensbedrohlichen Entzündungen. Die Schlussfolgerung waren mangelhafte Behandlungsresulate. Johnson & Johnson begann mit der Entwicklung von sterilen Wund- und Verbandsmaterialien. Heute wird der Umsatz von mehr als 260 eigenständigen Unternehmen in drei Sparten erwirtschaftet. Alex Gorsky ist seit 2012 der CEO von J&J und führt das Unternehmen seitdem mit großem Erfolg. Er hat einen großen Kundenfokus und legt großen Wert auf das Wohl der Mitarbeiter. Mit ihnen will er die Mission „Keep people well at every age and stage of life“ erfüllen. Denn das Ziel ist es das Leben von Menschen zu verbessern. Johnson & Johnson erfüllt somit nach der Maslow’schen Bedürfnispyramide einen Teil der Grundbedürfnisse. Eben jenes Geschäftsfeld sorgt auch dafür, dass J&J sehr krisensicher ist, denn an der Gesundheit wird zuletzt gespart.

Johnson & Johnson und seine Geschäftsbereiche

Pharma (45.572 Dollars in Millions)

  • Die wichtigste Sparte mit 55% lässt sich nochmal in 6 Bereiche unterteilen.
  • Die Medikamente werden erforscht und produziert. Mit Patenten lassen sie sich 20 Jahre lang sichern und werden, wenn sie erfolgreich sind, zu Kassenschlager, die ein planbares Geschäft ermöglichen.

Medizinische Geräte (22.959 Dollars in Millions)

  • 28% des operativen Gewinns wird in dieser Sparte erwirtschaftet.
  • Es handelt sich hier um äußerst vielfältige Produkte, die erforscht, produziert und anschließend an Einzelhändler, Großhändler und Krankenhäuser verkauft werden.

Konsumentengeschäft (14.053 Dollars in Millions)

  • In der kleinsten Sparte werden 17% der Umsätze erwirtschaftet.
  • Die wahrscheinlich bekanntesten Produkte wie Johnson & Johnson, Penaten, bebe und Listerine sind hier in der Pipeline.
  • Das Geschäft ist sehr stabil und planbar, durch die Konkurrenz wächst dieser Bereich aber nur noch sehr gering. Die Wachstumsrate der Umsätze lag 2020 bei 1,1%.

Johnson & Johnson stellt sich langfristig auf, um die starke Wettbewerbsposition des Unternehmens zu behaupten

Diese Aufstellung bestätigt die Note AAA der Rating Agenturen. Das Unternehmen ist breit positioniert, mit vielen eigenen Unternehmen, operiert weltweit und ist gut diversifiziert. Das Wachstum der Branche betrug zwischen 2015 und 2020 4,3%, und wird zukünftig noch weiterwachsen. Für J&J ist die höher werdende Altersstruktur von Vorteil, denn je älter die Menschen werden, desto eher werden sie medizinische Hilfe, beispielsweise in Form von künstlichen Hüften/Knie etc. benötigen. Ein über 85-jähriger Mensch verursacht jährlich die siebenfachen Behandlungskosten im Vergleich zu einem Menschen zwischen 15 und 65 Jahren.

Strategie für die Zukunft: In neue Produkte investieren:

  • Johnson & Johnson arbeitet als eines der Top 10 weltweit forschenden Unternehmen daran, auch zukünftig neue Medikamente zu entwickeln, welche sie sich patentieren lassen können, um sie zu Kassenschlagern zu machen.
  • 2017 hat J&J das Schweizer Unternehmen Actelion gekauft, und hat damit seine Pipeline an Medikamenten gut gefüllt und Umsätze und Gewinne für die Zukunft schon fast gesichert
  • Ziel ist es, neue Märkte zu erschließen, so arbeiten sie beispielsweise mit Smartwatch Anbietern wie Apple zusammen.
  • Die Schließung von Vertriebspartnerschaften sorgt dafür, dass J&J sich bei Medikamenten auf dem US-Markt lediglich um die Zulassung kümmert und die Produkte vermarktet. Dafür werden sie an den Umsätzen beteiligt

Johnson & Johnson als Dividendenaristokrat

Ein klares Qualitätsmerkmal von J&J ist es, dass sie seit mittlerweile 58 Jahren jedes Jahr die Dividende erhöhen und das, während mehr als die Hälfte des Gewinns im Unternehmen bleibt, um für Investitionen und Übernahmen vorbereitet zu sein.

Kombiniert mit einer geringen Verschuldung und der geringen Ausfallwahrscheinlichkeit, handelt es sich hierbei um einen der sichersten Dividendenzahler im Depot, den man sich als Anleger wünschen kann.

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