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Aktienanalyse

Zillow Aktienanalyse: #1 Immobilienplattform in den USA erfindet sich neu

Zillow Aktie und Aktienanalyse

WKN
A14NX6
Symbol
ZG
Sektor
Kommunikation
Hauptsitz
Seattle, United States
Kurs
34 USD
Ausstehende Aktien
250 Mio.
Marktkapitalisierung
9,15 Mrd. USD
Enterprise Value
8,35 Mrd. USD
Nettoverschuldung
1,64 Mrd. USD
Bruttomarge
16,82 %
EBIT-Marge
14,8 %
Free Cash Flow
-3,25 Mrd. USD
Dividendenrendite
0,0 %
Datum
31.08.2022

Zillow Aktie und Aktienanalyse

  • Zillow ist die meistbesuchte Immobilienplattform der USA. Der Immobilienmarkt in den USA ist der größte und transparenteste der Welt. Letzteres hängt auch damit zusammen, wie viel Geld in diesem Markt steckt. Kleine Informationsvorsprünge machen hier Milliarden aus. Gleichzeitig lieben die Amerikaner ihre Immobilien. Sie gelten als sichere Wertanlage. Und der Traum vom Eigenheim schwingt auch bei vielen mit. Etwa 65 % der Wohnimmobilien in den USA sind von Eigentümern bewohnt. Nach fast zehn Jahren Boom, niedrigen Zinsen und Corona-Boost geraten nun die ersten Investoren allerdings in Schieflage, und auch Zillow war mit dem Fix-und-Flip Geschäft stark betroffen. Wir schauen uns an, ob jetzt schon ein attraktiver Einstieg möglich ist.

  • Zillow Super App: der Digital Leader der Branche. In den vergangenen Jahren hat Zillow eine wahre Rally hingelegt und den Markt sehr viel transparenter gemacht. Die Aktie stieg von 8 USD (2011) auf über 200 USD (2021), nur um dann wieder auf 40 USD (2022) einzubrechen. Zillow ist eine unabhängige Immobilienplattform und verbindet Makler, Verkäufer und Käufer über eine Super-App. Sogar Finanzierungsberater, Handwerker und beinahe beliebige andere Werbetreibende können über die Plattform mit Interessenten verbunden werden. Durch die riesige Reichweite führt Zillow alle Parteien im Immobilienökosystem zusammen, gilt als der unabhängige, faire Marktplatz und am wichtigsten: schneidet sich von jeder Transaktion ein Scheibchen mit ab.

  • Zillow Zestimate als kleine Revolution. Jeder Immobilieninvestor kennt das Problem: man will kaufen, aber man will nicht zu teuer einkaufen. Zillow hat das Problem erkannt und ordnet jeder Immobilie einen Zestimate (Kofferwort aus "Zillow Estimate") zu. Eine Art computergenerierte Immobilienpreisschätzung, die auf den letzten Verkäufen aus der Umgebung basiert. Durch die enorme Anzahl an Daten, die auf Zillow gespeichert sind, bieten sich tolle Möglichkeiten, Häuserpreise ziemlich genau zu schätzen. Auf Basis von Rahmendaten (Anzahl Zimmer, m2, Lage, Umgebung, ...) sowie aktuellen Verkaufspreisen in der Region kann Zillow mit einer 97 % Genauigkeit den Preis schätzen. Das macht den Markt unheimlich transparent und bietet Käufern und Verkäufern einen großen Vorteil.

  • Zillows hat sich mit iBuying verspekuliert. Zillow wurde versehentlich vom Marketmaker zum Market-Risk-Taker. Vom Marktmacher (der wie ein Börsenplatz nur Interessenten verbindet, ohne eigenes Risiko) zum Marktrisikonehmer (der das Preisrisiko voll auf sich nimmt). iBuying ist professionelles Fix and Flip: Zillow hat basierend auf dem eigenen Zillow Zestimate massenweise Immobilien eingekauft, leichteste Renovierungs- und Einrichtungsarbeiten durchgeführt, und dann deutlich teurer weiterverkauft. Das funktioniert besonders gut, wenn man 1. sehr schnell wieder verkaufen kann und 2. die Preise für Immobilien während der Haltezeit sogar steigen. Es funktioniert miserabel, wenn man 1. die Immobilien sehr lange Zeit hält und 2. die Preise in diesem langen Zeitraum auch tief fallen. Gerade letzteres ist Zillow passiert. Und die Aktie -80% gefallen. Man wollte zu schnell zu viel und hat sich auf Zestimate Preisschätzungen einer KI verlassen, die vielleicht noch nicht mit Jerome Powells (Präsident der Federal Reserve) Zuneigung zu Zinsanhebungen verknüpft war.

    Zeit für uns herauszufinden, ab wann sich ein Einstieg in Zillow lohnt.

Aktienkurs von Zillow

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