Jonathan Neuscheler | AlleAktien-Gründer, Value-Investor, Aktienanalyst, Betriebswirt

Mein Ziel ist es, jährlich steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei denke und agiere ich langfristig. Suche mir in Aktienanalysen systematisch unterbewertete Aktien mit einer hohen Renditeerwartung und gleichzeitig geringen Risiken aus. Dann bleibe ich meist viele Jahre investiert. Profitiere von der Wertsteigerung der Unternehmen. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Schlage zu, wenn Aktien besonders preiswert sind.

Tabakaktien kaufen? 10,4% Dividendenrendite! Unterbewertete Value-Chance oder geht die Investition in Rauch auf?

AlleAktien-Imperial-Brands-Tabak-Aktien-Update-10%-Dividendenrendite

Tabakaktien kaufen? In der Vergangenheit zählten Tabakaktien zu den klaren Outperformern. Gewinnmargen von bis zu 50%, die es so sonst nur in Mafia-Geschäften gibt. Garantierte Einnahmen durch süchtige Konsumenten. Auch in Krisen. Steigende Gewinne, steigende Dividenden. Die Lizenz zum Gelddrucken war definitiv vorhanden. In den letzten Monaten haben die Kurse brutal nachgegeben. Um 40%, 50%, teilweise gar noch mehr. Value-Chance oder geht das Investment in diese Aktien in Rauch auf?

 

Aktien-Update Imperial Brands
Hauptsitz  Großbritannien
WKN 903000
Preis 20 GBP
Ausstehende Aktien 955 Mio.
Marktkapitalisierung 19.100 Mio. GBP
Nettoverschuldung 11.900 Mio. GBP
Enterprise Value 31.000 Mio. GBP
Datum 12.06.2019
Free Cash Flow-Rendite 13,6%
Dividendenrendite 10,4%
Alte Einschätzung  halten
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Überblick: Tabakaktien kaufen? Mein Branchen-Update

  • Tabakaktien sind wahre Cash-Maschinen
  • Die Bewertung der Branche wurde in den letzten Monaten immer attraktiver
  • Die Imperial Brands-Aktie hat nun nochmals 25% abgegeben, die Dividendenrendite liegt nun bei 10,4%!
  • Sind Tabakaktien also eine Value-Chance oder werden die Aktienkurse voll in Rauch aufgehen?

 

Geschäftsmodell: Mafia-ähnliche Gewinnmargen von bis zu 50% durch abhängige „Abonnenten“

Das Geschäftsmodell der Tabakaktien ist schnell erklärt. In großen und hochautomatisierten Fabriken wird das rauchbare Tabakerzeugnis aus den getrockneten und feingeschnittenen Blättern der Tabakpflanze hergestellt.

AlleAktien-Tabak-Plantage

Tabakpflanzen werden angebaut.

Tabakprodukte werden bereits seit hunderten von Jahren konsumiert. Im 16. Jahrhundert brachten Seefahrer die Tabakpflanze nach Europa. Das Rauchen von Tabakprodukten wurde immer beliebter.

Ab den 1950er-Jahren wurde zunehmend mehr über die Schädlichkeit der Produkte bekannt. Daher geht die Zahl der gerauchten Zigaretten mittlerweile zurück. Auch in den Schwellenländern. Um ca. 3% pro Jahr.

Trotzdem gibt es immer noch eine Milliarde (!) Raucher, die regelmäßig zur Zigarette greifen – und entsprechend häufig mit Nachschub versorgt werden wollen.

Ob man aus moralischen Gründen in Tabakaktien investieren darf, soll jeder für sich selbst beantworten. Jedenfalls wird heutzutage gut über die gesundheitlichen Risiken aufgeklärt und Raucher treffen die Entscheidung für diesen Lebensstil aus eigenem Willen.

Da der regelmäßige Zigarettenkonsum schnell zur Gewohnheit wird und abhängig macht, ist ein gewisses Nachfrageniveau in den kommenden Jahren und Jahrzehnten bereits heute „abgesichert“. Dennoch rechne ich künftig mit einer jährlich sinkenden Nachfrage von ca. 3%.

 

Haben Tabakaktien trotz Nachfragerückgang eine Zukunft?

AlleAktien-Tabakaktien-Analyse-Marlboro-Philip-Morris-Altria-Zigarette

Altria ist der Hersteller der Zigarettenmarke Marlboro.

Der jährliche Nachfragerückgang stellt für die Hersteller kein Problem dar. In den USA wurde „Peak Tobacco“ bereits 1997 erreicht. Seitdem verkauft Altria jedes Jahr ca. 3% bis 5% weniger Zigaretten der Marke Marlboro. In 20 Jahren hat sich der mengenmäßige Absatz halbiert.

Trotzdem ist es dem Unternehmen gelungen, in diesem Zeitraum den operativen Gewinn zu verdoppeln!

Was im ersten Moment mehr als unlogisch klingt, ist bei genauerer Betrachtung (aus Investorensicht) hochinteressant: In kaum einer anderen Branche gibt es eine stärkere Preissetzungsmacht. Alle Hersteller erhöhen ihre Preise jährlich um 3-6%. Bei stagnierenden oder gar sinkenden Produktionskosten.

So kann der mengenmäßige Rückgang problemlos durch einen höheren Gewinn je Zigarette ausgeglichen werden. Raucher sind typischerweise extrem markentreu. Machen die Preiserhöhungen brav mit. Das Motto lautet:

Aldi Zigaretten rauchen ist wie Bier aus PET-Flaschen trinken.

Kann man machen, macht aber kaum einer. Die Gründe dafür:

  • Die Macht der Gewohnheit
  • Die mit der jeweiligen Marke verbundenen Emotionen
  • Die damit verbundene Einordnung in eine Gesellschaftsschicht

 

Die Regulierungen haben den Wettbewerb ausgeschaltet und den Firmen die Lizenz zum Gelddrucken verpasst

Da der Zigarettenmarkt mittlerweile stark reguliert ist, darf nahezu keine Werbung mehr geschalten werden. Neue Unternehmen steigen in diesen Markt nicht mehr ein. Die bestehenden Unternehmen haben den Markt unter sich aufgeteilt. Es gibt nur noch vier große Anbieter. Die Marktanteile verschieben sich kaum noch. Alle Unternehmen machen bei der jährlichen Preiserhöhungsrunde mit. Warum auch nicht?

Daher steigen die Gewinne wie auf Schienen an. Auch in Konjunkturkrisen. 4-8% Gewinnwachstum pro Jahr scheinen möglich. Da die Produktionsmenge absinkt, muss auch nicht mehr in eine Erweiterung der Produktionskapazität investiert werden. Die Cash-Generierung ist enorm. Die Unternehmen sind wahre Cash-Cows.

 

Fazit meiner Tabak-Analyse aus dem Februar: Zugreifen

Meine große Tabakaktien-Analyse vom Februar 2019. Welche der 4 Aktien verspricht die höchste Rendite? Finde es heraus!

Obwohl es aus heutiger Sicht sehr wahrscheinlich ist, dass die großen 4 Unternehmen in 10 Jahren mehr Geld verdienen werden als noch heute, sind die Bewertungen extrem günstig. Dividendenrenditen von 6,0% bis 10,4% locken an. Bei weiteren Dividendenerhöhungen.

Daher war das Fazit meiner großen Tabak-Analyse Ende Februar: Zugreifen. Zwei der vier analysierten Unternehmen erschienen sehr preiswert. Seitdem sind einige Monate vergangen. Werfen wir also einen Blick auf die bisherige Performance und die aktuellen Entwicklungen:

 

Übersicht über die 4 großen Hersteller: Welche Tabakaktie kaufen?

Ich bin der Meinung, dass man Tabakaktien in zwei Märkte einteilen sollte:

  1. Den US-Markt
  2. Die restliche Welt

Im US-Markt sind die Risiken besonders hoch. Hier wurde bereits 1997 „Peak Tobacco“, also der maximale Tabakkonsum, erreicht. Seit mehr als 20 Jahren fällt die konsumierte Menge ab. Ein immer kleinerer Gesellschaftsanteil ist Raucher. Die Gesetze werden laufend verschärft. Die konsumierte Menge fällt jährlich um 4-5% ab. Jüngst gab es weitere Entwicklungen:

  • Verkauf ab 21 Jahren: Walmart und Walgreens haben entschieden, Tabakprodukte künftig erst ab einem Alter von 21 Jahren zu verkaufen
  • Stark rückläufige Nachfrage: Das Marktforschungsinstitut Nielsen hat einen Rückgang der konsumierten Menge um 11,2% beobachtet. Die Daten dürften zwar nicht ganz korrekt sein, aber 5-7% Absatzrückgang erscheinen durchaus realistisch.

Will heißen: Je geringer der US-Anteil am Unternehmensgewinn, desto mehr Geld bin ich bereit zu bezahlen. Denn in Schwellenländern sinkt die nachgefragte Menge seit wenigen Jahren zwar ebenfalls ab, aber mit einer viel langsameren Geschwindigkeit.

AlleAktien-Tabakaktien-aktualsierte-Einschätzung

AlleAktien-Philip-Morris-LogoPhilip Morris ist nach Marktkapitalisierung das weltgrößte Tabakunternehmen. Die Marktstellung ist hervorragend.

Es gibt keinen US-Anteil (die Rechte für den US-Markt hat Altria).

Die Free Cash Flow-Rendite liegt bei 6,0%. Am Jahresende hat das Unternehmen also 6% der Marktkapitalisierung als Cash erwirtschaftet. Diese Cash-Summe kann nun ausgeschüttet werden. Daher liegt die Dividendenrendite ebenfalls bei 6%.

Trotz der im Vergleich erhöhten Bewertung erscheint mir die Aktie kaufenswert. Das jährliche Gewinnwachstum dürfte in den kommenden 10 Jahren besonders hoch sein. 6% Free Cash Flow-Rendite und 6% Gewinnwachstum pro Jahr lassen eine Rendite von ca. 12% pro Jahr erwarten. Weiter kaufenswert.

 

AlleAktien-Altria-LogoAltria ist das US-Pendant von Philip Morris. Ausschließlich auf dem US-Markt aktiv. Die Free Cash Flow-Rendite liegt gar bei 7,9%. Trotzdem erscheint mir die Aktie nur haltenswert.

Dem Unternehmen ist zwar Beeindruckendes gelungen. Trotz Halbierung der Verkaufsmenge konnte der Gewinn in den letzten 20 Jahren verdoppelt werden. Trotz kräftigem Absatzrückgang von rund 5% pro Jahr über die nächsten 10 Jahre dürfte es dem Unternehmen gelingen, den Gewinn zumindest stabil zu halten.

0% bis 2% jährliches Gewinnwachstum und 7,9% Free Cash Flow-Rendite ergeben insgesamt 7,9-9,9% Renditeerwartung. Für mich persönlich nicht genug, um die Risiken einer Investition auszugleichen. Ab 36 USD liegt die Free Cash Flow-Rendite bei 12% und die Aktie wird für mich kaufenswert.

 

AlleAktien-British-American-Tobacco-Logo-BATBritish American Tobacco war schon im Februar sehr preiswert bewertet. Die Free Cash Flow-Rendite liegt bei 10%. Dazu traue ich dem Unternehmen 4% jährliches Gewinnwachstum zu.

Macht eine Renditeerwartung von ca. 14% jährlich. Und das bei einem konjunkturunabhängigen Unternehmen. Die Dividende ist auch üppig. Die Aktie bleibt kaufenswert.

Ein Risiko verbleibt: 25% des Unternehmensgewinns ergibt sich aus dem Verkauf von Menthol-Zigaretten im US-Markt. Die US-Behörden untersuchen derzeit, ob sie Menthol-Zigaretten künftig verbieten wollen. Ausgang: Ungewiss.

 

AlleAktien-Imperial-Brands-LogoImperial Brands war im Februar noch relativ teuer. Leicht teurer als British American Tobacco. Daher habe ich die Aktie damals nur als haltenswert eingestuft. Der Aktienkurs ist zwischenzeitlich jedoch um satte 25% gefallen!

Durch den starken Kursrückgang ist die Bewertung nun sehr attraktiv. 10,4% Dividendenrendite! 13,6% Free Cash Flow-Rendite. 4% jährliches Gewinnwachstum traue ich dem Unternehmen zu. Macht zusammen eine Renditeerwartung von 17,6%!

Das Verhältnis aus Unternehmenswert zu operativem Gewinn. Die Interpretation erfolgt wie beim KGV: Je tiefer, desto preiswerter. 2015 waren Investoren bereit, den 15-fachen operativen Gewinn zu bezahlen. Aktuell gibt es die Aktie zum 7-fachen operativen Gewinn – also mit mehr als 50% Rabatt.

 

Imperial Brands erreicht im AlleAktien Qualitätsscore 7 von 10 möglichen Punkten. In den letzten 10 Jahren lag das jährliche Gewinnwachstum bei 5,4%. Die Gewinnstabilität ist beeindruckend hoch. Eine echte Cash-Cow.

Selbst ohne weitere Gewinnerhöhungen erhalten die Aktionäre ihren gesamten Einsatz in 7 Jahren zurück. Daher dürfte sich ein langfristiges Investment nun klar auszahlen.

Ich stufe die Aktie ab sofort als kaufenswert ein.

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Mit freundlichen Grüßen,
Jonathan Neuscheler und Michael C. Jakob
(AlleAktien Gründer)

Die Halbjahreszahlen waren durchwachsen. Der Umsatz stieg um 2,5% an. Der Gewinn je Aktie ging um 1,3% zurück. Ohne hohe Investitionen in E-Zigaretten wäre der Gewinn sogar um 4,9% gestiegen. Für mich in Summe kein Grund, um den enormen Kursrückgang von 25% zu erklären.

 

 

Fazit zum Tabakaktien-Update: Cash-Cows zum Top-Preis

Die Branche hat die Lizenz zum Gelddrucken. Jährliche Preiserhöhungen gleichen den Rückgang der Verkaufsmenge mehr als aus. Die Gewinne steigen weiter an. Die Bewertungen sind sehr preiswert.

Nichtzyklische Aktien haben ihren Charme. Egal was die Konjunktur macht, die Ertragslage wird dadurch nicht beeinflusst. In einer zinslosen Welt sind Unternehmen wie Nestle, McDonald’s & Co gefragter als je zuvor.

Investoren zahlen für diese Unternehmen derzeit den 25-fachen Jahresgewinn. Ohne Gewinnwachstum ergibt sich daher nur noch eine Renditeerwartung von ca. 4%. Rechnet man 2-3% Gewinnwachstum hinzu, sind langfristig höchstens 6-7% jährlich möglich.

Nicht so bei den Tabakaktien. Die Gewinne steigen auch in dieser Branche kontinuierlich an. Trotz rückläufigem Absatz. Dank der Pricing Power und den jährlichen Preiserhöhungen. Aktien wie Imperial Brands gibt es aber für den 7-fachen Jahresgewinn, was einer Cashflow-Rendite von 13-14% entspricht. Dazu kommen 3-4% Gewinnwachstum. In Summe also bis zu 18% jährliche Renditeerwartung.

Die Bewertung ist einfach viel zu attraktiv, um dieser Versuchung zu widerstehen. Ich werde wohl nachlegen und zukaufen. Natürlich gibt es auch in diesem Sektor Risiken. Durch noch höhere Steuern und strengere Regulierungen könnte der Konsum von Zigaretten plötzlich stärker als angenommen zurückgehen. Dann würde sich das Gewinnwachstum abschwächen.

Daher meide ich die Altria-Aktie nach wie vor. Im US-Markt sehe ich die größten regulatorischen Risiken. Für die anderen drei Aktien gilt wohl folgende Überlegung: Selbst wenn das Gewinnwachstum irgendwann abflaut, besteht kein Risiko mehr. Nach 7 bis 10 Jahren haben die Investoren bereits ihren gesamten Kaufpreis zurückerhalten. Über üppige Dividendenzahlungen. Alles, was danach noch als Cashflow anfällt, ist risikolose Rendite. Und über die nächsten 7-10 Jahre werden die Gewinne so oder so noch sprudeln. Denn die Raucher sind ja süchtig.

Daher finde ich die drei Aktien Philip Morris, BAT und Imperial Brands entgegen der Marktmeinung als wenig riskant. Bei gleichzeitig hohem Potential nach oben. Weitere Kursrückgänge werde ich zum Aufstocken nutzen.

Ob sich meine Gedanken auszahlen werden, wird die Zukunft zeigen. Auch ich habe keine Glaskugel. Liege nicht immer richtig. Aus heutiger Sicht erscheint mir eine Investition aber einfach verlockend und mit klar positivem Chance-Risiko-Verhältnis.

Übrigens: Zu allen bereits analysierten Aktien schreibe ich laufend Updates. Wann immer eine Aktie stark im Kurs fällt, prüfe ich, ob sie unterbewertet ist. Wenn du keine dieser wertvollen Updates mehr verpassen möchtest, dann melde dich jetzt in unserem kostenlosen Newsletter an. Ohne Spam.

Liebe Grüße,
Jonathan Neuscheler

 

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Mit freundlichen Grüßen,
Jonathan Neuscheler und Michael C. Jakob
(AlleAktien Gründer)
 

 

Quellen & Links

Beschreibung
Große Tabakaktien-Analyse auf AlleAktien.de – Welche Tabakaktie kaufen? Mit Detailbetrachtung, Bewertung, Chancen & Risiken 
Imperial Brands Investorenpräsentation vom Mai 2019
Imperial Brands Geschäftsbericht 2018
Schätzungen zur künftigen Unternehmensentwicklung von Imperial Brands auf finanzen.net

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Transparenzhinweis und Haftungsausschluss: Die Autoren haben diesen Beitrag nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, können die Richtigkeit der angegebenen Daten aber nicht garantieren. Es findet keinerlei Anlageberatung von AlleAktien oder den für AlleAktien tätigen Autoren statt, dieser Beitrag ist eine journalistische Publikation und dient ausschließlich Informationszwecken. Die Informationen stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf irgendeines Wertpapieres dar. Der Kauf von Aktien ist mit hohen Risiken bis hin zum Totalverlust behaftet. Deine Investitionsentscheidungen darfst du nur nach eigener Recherche und nicht basierend auf den Informationsangeboten von AlleAktien treffen. AlleAktien und die für AlleAktien tätigen Autoren übernehmen keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die durch Verwendung unserer Informationen entstehen. Der Autor hält derzeit Aktien von British American Tobacco.

9 Antworten

  1. Tabakunternehmen mit „Abo-Modell“ ;). Genial.

  2. Frank sagt:

    Gestern nachgekauft 🙂
    Der Kurssturz ist übertrieben.. BLUE ist laut Geschäftsbericht nach Juule die zweit bekannteste und genutzte E- Zigarette

  3. Stephan sagt:

    Wie seht Ihr die hohe Verschuldung von knapp 82% sowie den Einfluss eines harten Brexit bei Imperial Brands?

    • Lieber Stephan, gerne antworte ich dir auf deine Fragen:
      1. Verschuldung: Die liegt beim 3,2-fachen operativen Gewinn, angesichts des sehr stabilen Cashflows stellt die Verschuldung meiner Meinung nach kein Problem dar.
      2. Brexit: Sehe hier ebenfalls keine Gefahr, mehr als 90% des Gewinns wird außerhalb GB erzielt, und auch in GB sollte der Brexit nicht gerade zu weniger Rauchern führen.

    • Karl Napf sagt:

      Die Eigenkapitalquote (welche Deinen „82% Verschuldung“ anscheinend zugrunde liegt) ist für sich genommen völlig irrelevant. Imperial Brands hat knapp +20% Eigenkapital, während Philip Morris -27% (negativ!) Eigenkapital in der Bilanz stehen hat – aber die Gesamtkapitalrendite von Philip Morris ist auch viel mal so hoch wie diejenige von Imperial Brands, weil letztere sich durch die kartellrechtlich angeordnete Übernahme einiger Reynolds-Assets während deren Fusion mit BAT ihre BIlanz mit Goodwill „versaut“ hat.

      Die Verschuldung von Imperial Brands ist allerdings nicht unproblematisch: 25% des EBIT fließen als Zinsen an die Fremdkapitalgeber ab, gegenüber 15% bei British American Tobacco, jeweils 7% bei Altria und Philip Morris International sowie 3% bei Japan Tobacco (deren Gewinn allerdings schrumpft). Kombiniert mit einer Ausschüttungsquote, die seit 2015 über 90% des Nettogewinns liegt, bleibt da nicht viel Luft für Überraschungen. Natürlich erzielt man mehr Cashflow als Nettogewinn, weil man bestehende Assets abschreibt, ohne sie durch Investitionen in gleicher Höhe zu ersetzen, und angesichts der rückläufigen Stückzahl-Nachfrage kann man das vermutlich noch eine ganze Weile so laufen lassen – aber man muss einen so hohen Zinsabfluss schon „mögen“.

      Der Brexit dürfte für Imperial Brands keine Rolle spielen – eher ist das Gegenteil der Fall: Sollte das Vereinigte Königreich in eine Rezession geraten, dann würde die Bank of England versuchen, durch Zinssenkungen gegenzusteuern. Obwohl Imperial Brands weniger als 10% seiner Erträge in Großbritannien erzielt, besteht die Fremdkapitalstruktur aus 29% britischen Pfund, 39% Euros und 32% US-Dollar – eine Zinssenkung in Großbritannien würde dem Unternehmen also spürbar helfen.

  4. Karl Napf sagt:

    Als Ergänzung zum Thema (und Diversifikation in Sachen „Rauchverbote“) kann man sich auch mal Swedish Match ansehen, die im Wesentlichen Kautabak und Snus produzieren. Das bringt immerhin 9% p. a. an EPS-Wachstum plus 3% Dividendenrendite, bei einer operativen Nettomarge von 25% der Umsätze.

    Man darf allerdings nicht über die Bilanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote von minus 40% (!) erschrecken. Diese liegt daran, dass das Unternehmen organisch gewachsen ist, keinen nennenswerten Goodwill in seiner Bilanz herumschleppt und aus einer extrem kleinen Bilanzsumme eine operative Rendite von 35% (!) erzielt – da kann man sich auch die Zinsen für 140% dieser Bilanzsumme locker leisten (die machen gerade mal 7% des EBIT aus).

  5. DivSky sagt:

    Jonathan,
    eine sehr nette Analyse.

    Allerdings vermisse ich doch auch den entsprechenden zukunftsorientierten markt „Cannabis“. Wenn ich richtig informiert bin, ist Altria da schon investiert und wie sieht es mit den anderen Unternehmen aus?
    Letztendlich hätte ich dazu für jedes Unternehmen einen Satz zur aktuellen Thematik „Cannabis“ erwartet.

    Ansonsten weiter so

    • Korrekt. Altria hat ein Investment von ca. 2 Mrd. USD genötigt (ca. 2 % der Marktkapitalisierung von Altria). Details dazu in der ausführlichen Tabak-Analyse. Der Artikel soll ja nur ein Update sein.

      Persönlich kann ich den Cannabis-Markt nicht einschätzen. Der Markt ist noch so jung. Wie groß wird er werden? Wer wird der große Gewinner sein? Mit welcher Gewinnmarge?

      Viel Potential, aber auch viele Fragezeichen. Wenn durch dieses Geschäft etwas obendrauf kommt, ein netter Bonus. Damit rechnen würde ich – Stand heute – aber noch nicht.

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