Skip to content
Branchen

Finanzen Aktien & Finanzen Aktienanalysen: Banken und Versicherer

Im Finanzsektor sind alle Unternehmen enthalten, die Gewinne mit dem Kapital anderer Leute oder Unternehmen verdienen.

Finanzen gelten als eine der ältesten Branchen überhaupt, denn oft erfüllt sie die Funktion des „Möglichmachers“. Ein Eigenheim oder ein Auto ist eine große Investition. Ein Unternehmen neuzugründen, ist sogar eine noch größere Investition. Banken leihen deshalb Leuten Geld, um solche Preise stemmen zu können. Versicherungen helfen uns, Schäden zu bezahlen, die für eine einzelne Person zu hoch wären und Börsen machen es möglich Unternehmensanteile zu günstigen Konditionen zu handeln. Finanzen sind also sehr eng mit der Wirtschaft verbunden, deshalb wächst der Sektor in etwa mit dem Tempo der Weltwirtschaft (3 % p.a.). Allerdings ist der Sektor bei vielen Anlegern unbeliebt geworden, denn seit der Finanzkrise haben viele damals beliebte Finanzaktien wie die Deutsche Bank sehr schlechte Renditen für Anleger gebracht.

Finanzen ist einer der zyklischeren Sektoren.

Die Tiefe des Burggrabens von Finanzunternehmen schwankt recht stark. Banken und Versicherungen haben in den letzten Jahren zu kämpfen gehabt durch die geringen Zinsen und den hohen Wettbewerbsdruck. Denn die Leistungen sind sehr transparent vergleichbar und es gibt keine echten Qualitätsunterschiede. Echte Wettbewerbsvorteile entstehen vor allem, wenn ein Unternehmen sich auf den richtigen Bereich fokussiert oder wesentlich effizienter arbeitet zum Beispiel durch Digitalisierung. In wirtschaftlichen Schwächephasen kann es außerdem zu Kreditausfällen kommen. Gerade bei Immobilien kann das verheerend sein, wenn die Werte nicht sauber bestimmt wurden. Das mussten viele Anleger leider in der Finanzkrise 2007 bis 2009 erleben. Zahlungsdienstleister sind hier eine Ausnahme, sie sind schon fast wie Technologieunternehmen zu sehen und profitieren von der steigenden Beliebtheit bargeldloser Zahlungen.

Unterteilung der Branche in vier Bereiche

Banken. Banken betreiben verschiedene Funktionen wie die Vergabe von Krediten, Handel mit Investments oder Unterstützung bei Börsengängen für Unternehmen. Ihre Dienstleistungen sind in der Regel jedoch gut vergleichbar, deshalb herrscht ein recht hoher Konkurrenzdruck. Denn die Kunden suchen vor allem nach dem günstigsten Angebot. Bekannte Unternehmen aus diesem Bereich sind zum Beispiel JPMorgan, Goldman Sachs, ING, Deutsche Bank.

Versicherungen. Versicherungen bieten Schutz vor großen, finanziellen Schäden. Sei es ein Autounfall, ein zerstörtes Haus nach einem Unwetter oder der Tod eines Menschen. Versicherungen wie die Allianz oder Axa sammeln regelmäßig Geld ein (sog. Prämien) und bezahlen im Schadensfall eine größere, vereinbarte Summe. Es gibt auch sog. Rückversicherungen wie die Munich Re oder Hannover Rück, die Versicherungen versichern. Das dient vor allem dazu, um Versicherungen ein konstanteres Geschäftsmodell bieten zu können, indem hohe Schadensspitzen aufgefangen werden.

Börsen. Börsen betreiben Handelsplätze an denen verschiedene Wertpapiere gehandelt werden können. Das müssen nicht unbedingt Aktien sein, sondern können auch Derivate, Währungen oder austauschbare Güter (Commodities) sein. Börsen wie die Deutsche Börse, Nasdaq oder Euronext verdienen an jedem Handel mit und profitieren besonders in volatilen Zeiten von erhöhtem Handel.

Zahlungsdienstleister. Ein spannendes Feld im Finanzsektor sind Zahlungsdienstleister wie Visa, Mastercard oder PayPal. Sie laufen theoretisch auch unter der Technologiebranche, denn sie haben in der Regel ein sehr technologischen Geschäftsmodell. Sie machen es möglich, dass Zahlungen zwischen zwei Parteien transferiert werden können. Dabei wird mit jeder Zahlung ein kleiner Beitrag verdient.

Gerade der Bereich der FinTechs (Financial Technology) erlebt momentan einen großen Aufschwung.

Es gibt viele Unternehmen, die ein klassisches Geschäftsmodell aus dem Finanzsektor anbieten, aber als digitale Variante. Zum Beispiel Robinhood und Trade Republic bieten Brokerage, n26 und Revolut digitales Banking und PayPal und Square digitale Zahlung. Es gibt natürlich noch viele weitere Trends wie Robo Advisor, Kryptowährungen, Versicherungen etc.: Unzählige Herausforderungen und Möglichkeiten stellen die Branche vor neue Herausforderungen. Einige Unternehmen erkennen diese Trends sehr schnell und entwickeln sich weiter, andere verpassen die Trends und können sich langfristig nicht mehr am Markt halten. FinTech ist für die klassische Finanzindustrie ein Thema, das man behandeln muss. Aber nicht alle Unternehmen, die dem Bereich zuzurechnen sind, werden sich am Ende durchsetzen.

AlleAktien und Neobroker fördern die Neue Deutsche Aktionärskultur.

Hunderttausende neue Privatanleger strömen seit der AlleAktien Gründung 2017 an die Börse: mit professionellen Aktienanalysen werden die Unternehmen hinter den Aktien endlich für jedermann einfach verständlich. Die Unsicherheit wird genommen. Wir investieren nur noch in Unternehmen, mit denen wir uns vorab viele Wochen in Vollzeit befasst haben und welche wir aus dem Effeff kennen. Denn: der größte Fehler eines Anlegers bleibt: nicht zu wissen, worin man eigentlich investiert. Also Spekulieren und Beten statt langfristiges Investieren auf 10+ Jahre. Mit AlleAktien soll in Deutschland eine Aktionärskultur entstehen, die im Gegenzug zum Aktienhype 1999 und 2007 erstmals nachhaltig, langfristig-denkend und fundiert ist.


Banken & Versicherungen Aktien und Aktienanalysen

Unter tausenden Aktienanalysen haben wir die besten Aktienanalysen zu deutschen Aktien ausgewählt. In jede Aktienanalyse werden dabei die höchsten professionellen, ethischen und unabhängigen Standards gestellt. AlleAktien steht gem. § 86 WpHG unter Aufsicht der BaFin und überdies MiFID 2 konform. Im Transparenzhinweis jeder Aktienanalyse ist festgestellt, ob der Aktienanalyst zum Zeitpunkt der Analyse eine Aktie hält. Zwei Wochen vor und nach der Publikation ist es jedem Partner bei AlleAktien untersagt, die jeweilige Aktie zu kaufen oder veräußern.

Alle Aktienanalysen sind von professionellen Aktienanalysten erstellt und nach mehrwöchiger intensiver Recherche angefertigt. Die Interessen der Privatanleger stellen wir über die Interessen von AlleAktien, weshalb wir Gelder von Dritten strikt ablehnen. Dadurch steht AlleAktien als erster Researchanbieter Deutschlands jederzeit auf der Seite der Privatanleger — ein unschätzbares Gut in der Finanzbranche — und wird zum Herzschrittmacher der Neuen Deutschen Aktionärskultur. Jede Aktienanalyse umfasst ca. 45 Seiten und ist als PDF-Datei sowie Podcast bereitgestellt. Für Rückfragen und Perspektiven stehen wir den AlleAktien Premium Mitgliedern rund um die Uhr bereit.