Jonathan Neuscheler AlleAktien-Gründer, Value-Investor, Aktienanalyst, Betriebswirt

Mein Ziel ist es, jährlich steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei denke und agiere ich langfristig. Suche mir in Aktienanalysen systematisch unterbewertete Aktien mit einer hohen Renditeerwartung und gleichzeitig geringen Risiken aus. Dann bleibe ich meist viele Jahre investiert. Profitiere von der Wertsteigerung der Unternehmen. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Schlage zu, wenn Aktien besonders preiswert sind.

USA Aktien-Markt überbewertet? Aus diesen Gründen werde ich USA-Aktien weiterhin übergewichten

22 Antworten

  1. Miroxx sagt:

    Es gibt ja auch noch eine recht hohe Schuldenlast die es auch den Amis um die Ohren hauen kann!

  2. renium sagt:

    Trump als Idioten zu bezeichnen habt Ihr nicht nötig. Er hat zumindest mit der Steuerreform mehr für die USA getan als Nichtstuer Obama.

  3. Stefan Meisel sagt:

    Hallo Jonathan,

    vielen Dank für diesen großartigen Beitrag!
    Ich hatte 2017 einen ähnlichen Artikel geschrieben, aber deiner gefällt mir sogar noch besser.
    https://stefansboersenblog.com/2017/09/16/us-aktien

    Herzliche Grüße
    Stefan

  4. militäischer Investor sagt:

    Bei diesem Artikel hattet ihr wohl noch ein wenig Restalkohol vom Jahreswechsel im Blut. 😉

    “Die abschreckende Wirkung verhindert, dass dieses Land angegriffen werden kann.”

    Dieser Punkt ist ziemlich an den Haaren herbei gezogen. Nahezu jede europäische Nation befindet sich, zusammen mit den USA, in der NATO. Es ist also weder wahrscheinlicher noch unwahrscheinlicher “angegriffen” zu werden. Mal abgesehen davon, dass wir uns im 21Jhd befinden und niemand so dilettantisch sein wird auf konventionelle Weise einen Konflikt zu beginnen. Gegen Wirtschafts- und Industriespionage, Angriffen im digitalen Raum und hybride Bedrohungen helfen keine Flugzeugträger und Atomwaffen.

    “Es wäre schon längst Zeit für eine europäische Armee.”

    Was genau hat das jetzt mit dem Thema Investment zu tun? Mal abgesehen davon, dass auch diese Aussage ziemlich undifferenziert in den Raum geworfen wurde.

    Im Grunde genommen, so denke ich auch, halt ich den Standort USA für Vorteilhaft. Lediglich hätte diesem Artikel die gewohnte differenzierte Tiefe nicht schlecht zu Gesicht gestanden!

    Ich lese weiter

    Horrido!

  5. Julian sagt:

    Servus Jonathan,
    Vielen Dank für den informativen Text.
    Wenn ihr vermehrt US Aktien in das finanzielle Freiheit Depot kauft, kauft ihr diese dann direkt an der Nasdaq in US Dollar oder in Euro ?

  6. gl3nn sagt:

    Mal wieder ein interessanter Artikel mit spannendem Thema, leider fehlte mir in den letzten Artikeln ein Stück weit die Tiefe und Recherche früherer Beiträge (fließen diese Mühen ggf. nur noch in die Premiumartikel?)

    Was mich ebenfalls, wie “renium”, stört ist das betiteln von Donald Trump als Idiot. Sicherlich wird Donald Trump von Europäern anders wahrgenommen als von US-Amerikanern. Viele seiner Handlungen – v.a. geopolitisch – sind für uns in keinster Weise nachvollziehbar, wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass Trump mit seinem “America First” Millionen von Industriearbeitern hinter sich weiß. Städte wie Detroit haben im vergangenen Jahrzehnt aufgrund eines strukturellen Wandels und Unternehmenspleiten desaströse Entwicklungen genommen – die hier Betroffenen Menschen sind das Zielpublikum von Trumps Politik.
    Stahlarbeiter in den USA haben heute gegen die Dumpingpreise der Chinesen zu kämpfen, ein ähnliches Schicksal wie das der Autoindustrie möchte Trump sicherlich verhindern.

    Ich möchte Donald Trump hier sicherlich nicht überhöhen – um ehrlich zu sein gefällt mir seine Politik ebenfalls auch überhaupt nicht… Als Europäer mag man meinen, dass dem guten Mann aufgrund seines gehobenen Alters eine langfristige, weltweite Entwicklung egal zu sein scheint. Ich denke jedoch, dass ein Perspektivenwechsel nötig ist um das Handeln und die Politik von Trump zu verstehen – gut muss man sie dann aber logischerweise immer noch nicht finden.

    Eins ist Donald Trump aber mit absoluter Sicherheit nicht: ein Idiot!

    Mach dir deine gute Arbeit nicht durch solche Formulierungen kaputt,
    viele Grüße

    • Lieber Peter,

      herzlichen Dank für deinen kritischen aber sachlichen Kommentar. Wir freuen uns immer über gegenteilige Meinungen – erst dadurch entsteht eine Diskussion, bei der wir alle hinzulernen können.

      Hast du bereits unseren AAQS-Artikel gelesen? Wo vermisst du da die fachliche Tiefe?

      Liebe Grüße, Jonathan

  7. Ich komme immer und immer wieder gerne auf diesen Artikel zurück. Sehr schön zu lesen, und die Argumente für USA haarscharf seziert! Gerne mehr von diesen Amerika-Analysen!! 🙂

  8. Leon Kupper sagt:

    Toller Artikel. Muss zugeben, dass ich früher eher ein negativere Wahrnehmung von den USA hätte, bis ich mich angefangen habe mit der Börse und Unternehmen zu beschäftigen.
    Wie siehst du denn die Schere zwischen Arm und Reich (bzw. das kaum vorhandene Sozialsystem) in Amerika und die dadurch entstehende Verelendung von Gegenden. Das führt doch zu einer gewissen Instabilität einer Nation oder nicht?

    • Hallo Leon, daher haben viele Amerikaner nun ja einen Präsidenten gewählt, der sich für ihre Interessen einsetzt. Grundsätzlich ist dieser Trend weltweit zu beobachten, nicht nur in den USA. Wenn ich an die Warnwesten in Frankreich, die Wahlergebnisse in Italien/Griechenland etc. denke, sehe ich in Europa und gar in Deutschland ähnliche Entwicklung. Einfache Lösungen gibt es dafür nicht. Die Politik wird viel tun müssen. Sehe die USA in diesem Bereich aber keinesfalls schlechter aufgestellt, als uns Europäer.

  9. Thomas Metzger sagt:

    Toller Artikel. Danke für den Einblick

  10. Uwe Buss sagt:

    Äußerst lesenswert, danke.

  11. Karl Napf sagt:

    Dass der US-Markt gerne als “teuer” relativ zu Europa bezeichnet wird, liegt daran, dass Gesamtmarkt-KGVs etc. miteinander verglichen werden.
    Ich halte es jedoch für groben Unfug, Amazon und Daimler nach KGV miteinander zu vergleichen.

    Der Branchenmix in den USA ist ein ganz anderer als in Europa – insbesondere sind Technologiewerte viel stärker vertreten, was den US-Aktien ein im Schnitt höheres EPS-Wachstum beschert und allein dadurch ein höheres KGV rechtfertigt.

    Was man vergleichen darf, das sind Aktien derselben Branche auf beiden Seiten des Teichs, also beispielsweise PepsiCo mit Danone, Pfizer mit Novartis oder Procter&Gamble mit Unilever. Und auf dieser Ebene kann ich keine signifikanten Unterschiede bei der Bewertung erkennen.

    • Ein sehr guter Kommentar. Dem kann ich nur zustimmen. Habe sogar den Eindruck, Qualitätsunternehmen sind in Deutschland oftmals teurer. Wer mal die Bewertung von Rational, Sartorius, Nemetschek & Co. anschaut, will schnell wieder in den USA zuschlagen.

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