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Branchen

Industrie Aktien & Industrie Aktienanalysen

Der Industriesektor umfasst Aktien von Unternehmen, die hauptsächlich Investitionsgüter herstellen, die zur Produktion, Rohstoffgewinnung oder im Baugewerbe eingesetzt werden. Mit Industrie verbindet man meistens Unternehmen, die für andere Unternehmen zum Beispiel Produktionsanlagen herstellen. Aber es zählen auch Unternehmen aus der Rüstungsbranche, dem Transportwesen oder der Elektrotechnik zu diesem Sektor. Dabei ist der Industriesektor besonders wichtig für unsere Welt, denn ohne ihn hätten wir unsere heutige moderne Welt nicht. Die Industrialisierung unserer Welt hat dafür gesorgt, dass wir sehr viel Wohlstand auf der Welt haben.

Industrieunternehmen sind recht zyklisch, denn die Aufträge kommen in Schüben. Viele Investoren unterschätzen die Zyklik des Industriesektors. Er wächst in etwa mit dem weltweiten Wirtschaftswachstum. In wirtschaftlichen Abschwüngen kommt es allerdings zu starken Nachfrageeinbrüchen. Denn Industriegüter wie eine große Produktionsanlage für Autos werden am liebsten in wirtschaftlich guten Zeiten bestellt, während man in wirtschaftlichen Abschwüngen lieber vorerst die alte Produktionsanlage verwendet. Für Investoren ist deshalb das Auftragsbuch des Unternehmens besonders wichtig. Es zeigt an wie gut ein Unternehmen durch die nächste Krise kommen kann. Aufträge können zwar storniert werden, aber wenn man z.B. Aufträge für 2 Jahre hat, dann ist die Lage deutlich besser als wenn man nur Aufträge für ein Jahr hat.

Unterteilung der Branche in vier Bereiche

  1. Industriegüter. In diesem Bereich sind vor allem Maschinenbau, Elektrotechnik oder Werkzeugbau vertreten. Die Unternehmen dieser Branche produzieren verschiedene Anlagen und Komponenten, um eine Produktion auszurüsten. Unternehmen wie ABB beliefern zum Beispiel Volkswagen mit Robotern und Anlagen. Ein wichtiger Bestandteil dieses Geschäftsmodells sind mittlerweile Wartungsverträge, um Wirtschaftskrisen abzufedern. Bekannte Unternehmen aus diesem Bereich sind Siemens, General Electric, ABB oder Honeywell.
  2. Gewerbliche Dienstleistungen. In dieser Branche werden Unternehmen zusammengefasst, die für andere Unternehmen Aufgaben übernehmen. Zum Beispiel ein Personaldienstleister gehört dazu, aber auch eine Druckfirma oder ein Sicherheitsdienst. Ein Beispiel wäre die Ingenieursfirma Bertrandt.
  3. Logistik & Transportwesen. Alle Bereiche, die mit Logistik zusammenhängen, gehören auch zum Industriesektor. Diese Unternehmen sorgen dafür, dass Waren und Güter auf der ganzen Welt transportiert werden. Dabei ist es egal, ob per Eisenbahn, Luftfracht oder LKW. Auch Flughäfen gehören zu diesem Bereich. Deshalb gehören Unternehmen wie Union Pacific, Deutsche Post, UPS, FedEx und der Frankfurter Flughafen Fraport alle in diese Branche.
  4. Rüstung. Auch Unternehmen, die Güter zur Verteidigung herstellen, gehören zum Industriesektor. Diese Unternehmen sind recht stark reguliert. Sie dürfen nicht mit jedem Unternehmen oder Land Geschäfte machen. Aber sie können dafür meistens auf den Staat als verlässlichen Kunden vertrauen. Gerade in den USA gibt es deshalb eine große Rüstungsbranche mit Unternehmen wie Lockheed Martin, Boeing und Raytheon. Aber auch Airbus und BAE Systems sind große Namen in diesem Bereich.

Die Zukunft der Industrie ist digital und automatisiert. Der allgemeine Trend im Bereich der Digitalisierung ist auch hier spürbar: Vernetzte Roboter, neue Werkstoffe und Verfahren stellen traditionelle Fertigungsverfahren auf den Kopf. Digitalisierung und Innovationen sorgen für Wachstum, wodurch diese Branche stetig im Wandel ist. Eine häufig dafür verwendete Bezeichnung lautet „Industrie 4.0“. Diese vierte industrielle Revolution soll dafür sorgen, dass eine Fabrik weitestgehend automatisiert arbeitet. Der Mensch unterstützt hier mit neuen Produktdesigns und -tests, statt mit Aufgaben wie dem Umrüsten von Maschinen. Ein weiterer Trend hängt mit der Vergangenheit zusammen: den Industriekonglomeraten. Vor 50 Jahren war es üblich, dass Industrieunternehmen sich sehr breit aufstellten und verschiedene Bereiche abdeckten. Die Hoffnung war, dass dadurch Skaleneffekte und Synergien entstehen. Es gibt noch viele Konzerne aus dieser Zeit: Siemens, General Electric, ABB, Honeywell, Schneider Electric etc. Mit der Zeit stellten diese Industriekonglomerate fest, dass es effizienter ist, wenn die Sparten einzeln aktiv werden. Deshalb spalten sich viele Industriekonglomerate mittlerweile auf wie zum Beispiel Siemens oder General Electric.

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