Michael C. Jakob | Gründer von AlleAktien. Studium von Informatik und Management am KIT/ ETH Zurich/ Massachusetts Institute of Technology. Danach in der Strategie bei UBS und McKinsey&Company.

Gründer bei AlleAktien, Top-Management-Berater (McKinsey&Company), Unternehmer, Software-Entwickler. Ich unterstütze Unternehmen und Influencer als verlässlicher, technischer Partner dabei, eigene digitale Produkte und Plattformen von 0 auf >100'000 monatlich aktive Nutzer zu skalieren. / michael@alleaktien.de

Aktien-Analyse: LVMH ist Weltführer im hochprofitablem Luxus-Segment, mit massivem Burggraben und hohem Wachstum seit der Gründung

 

Aktienanalyse LVMH Louis Vuitton Moët Hennessy
WKN 853292
ISIN FR0000121014
Sitz Paris, Frankreich
(Umsatz weltweit hervorragend diversifiziert)
Symbol MC
(vom Vorgänger: Moët & Chandon)
Preis 350 EUR 
Marktkapitalisierung 175 Mrd. EUR 
Cash 5 Mrd. EUR
Schulden 11 Mrd. EUR
Enterprise Value 181 Mrd. EUR
Datum 8. Mai, 2019 

Zusammenfassung Aktienanalyse LVMH Louis Vuitton Moët Hennessy

  • Der weltweite Nummer 1 Luxuskonzern mit mehr als 70 Marken in 5 Geschäftsbereichen ist eine wahre Qualitätsaktie, erreicht 10/10 Punkte im AlleAktien Qualitätsscore. Marken, Influencer und Erfahrung mit Luxusgütern als Burggräben
  • Louis Vuitton Moët Hennessy verkauft Fashion, Uhren, Parfüme, Luxus-Retail sowie Weine & Spirituosen
  • Die bekanntesten Marken sind Louis Vuitton, Moët, Champagner, Dom Pérignon, Rimowa, Bulgari, Céline, Dior, Kenzo, Givenchy, Loewe, Sephora, TAG Heuer und viele weitere
  • Der Luxus-Markt ist grundsolide, LVMH erwirtschaftet sogar nach Platzen der DotCom-Bubble und nach 2008/2009 steigende Umsätze und Gewinne. Das ist einzigartig.
  • CEO Bernard Arnault hat erkannt: Exklusivität befeuert alle Geschäftsfunktionen: Sales, Marketing, Angestellte, Partner, Influencer. Und damit auch die Umsätze, Gewinne und schließlich sogar die Aktionäre zu immer mehr Wohlstand. LVMHs Ziel ist es, die exklusivsten, rarsten und luxuriösesten Marken der Welt zu besitzen
  • In dieser LVMH Analyse erfährst du alle Details, Chancen, Risiken, Bewertung, und wie immer: ob du jetzt investieren solltest, um dich an diesem Qualitätsunternehmen zu beteiligen

 

Louis Vuitton (LV) ist nur eine von 70 Luxusmarken, die zu LVMH zählen. LV arbeitet hoch profitabel und wird jedes Jahr als noch exklusiver und wertiger wahrgenommen. Dies hilft bei der Preissetzung und der Verhandlungsmacht mit Partnern und Influencern. Das Ergebnis: LV wird immer profitabler. LVMH wird immer wertvoller.

 

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Aufbau der Aktien-Analyse: LVMH Louis Vuitton Moët Hennessy

  1. Geschäftsmodell von LVMH
  2. Bewertung von LVMH
  3. Risiken von LVMH
  4. Chancen von LVMH
  5. Fazit zu LVMH

 

 

LVMH Aktienkurs und Chart

 

1. Geschäftsmodell von LVMH Louis Vuitton Moët Hennessy

Alle Abschnitte aus-/einklappen

Überblick und Management

LVMH Louis Vuitton Moët Hennessy ist ein französisches Unternehmen und der größte Luxuskonzern der Welt. Mit mehr als 70 Luxus-Marken sind sie in den fünf Geschäftsbereichen Mode, Uhren, Parfüme, Luxus-Retail und Getränke (Weine und Spirituosen) tätig. LVMH entstand 1987 aus einem Zusammenschluss aus Louis Vuitton und Moët Hennessy. Mittlerweile sind für LVMH 156.000 Angestellte tätig und sie erwirtschaften einen Umsatz in Höhe von 47 Mrd. EUR, LVMH hat kaum Schulden.

Die LVMH Mission:

Langfristiger Aufbau der exklusivsten Marken der Welt

 

Einige der exklusivsten Fashion-Marken der Welt gehören zu LVMH | Quelle: CNBC

 

Das LVMH Wertesystem: The LVMH Values

Das LVMH Wertesystem, das eigens vom CEO geprägt wurde, basiert auf drei Prinzipien:

  1. Sei kreativ und innovativ: Nur mit der Kreativität aller Angestellten und Partner aus allen Bereichen können die Luxusmarken erfolgreich sein
  2. Liefere exzellente Arbeit: Bei LVMH werden keine Kompromisse bezüglich Qualität gemacht. Es muss immer das Beste sein, weil LVMH die nobelsten und etabliertesten Marken unserer Gesellschaft darstellt, und gleichzeitig weltweit den Stand der Handwerkskunst bezüglich Qualität definiert.
  3. Kultiviere einen Unternehmergeist: LVMH ist agil und dezentralisiert. Das lässt Effizienz und Reaktionsfähigkeit entstehen. Die Firma gibt auch jedem einzelnen Angestellten mehr Entscheidungsfreiheit und Unabhängigkeit, selbst das jeweils Richtige für LVMH zu tun.

 

 

LVMH ist ein klassisches „House of Brands“ — Ein Haus voller Marken

Ein „House of Brands“ (englisch: Haus voller Marken) ist eine Firma mit vielen unterschiedlichen Marken, die nach außen hin nichts gemeinsam haben. Das Gegenteil von einem House of Brands ist das „Branded House“ (Ein mit einer Marke versehenes Haus), bei dem alle Produkte mit der gleichen Marke versehen werden. Beispiele zu beiden sind in der folgenden Tabelle:

House of Brands
Viele Produkte, unterschiedliche Marken
Branded House
Viele Produkte, gleiche Marke
LVMH Xiaomi Inc.
Berkshire Hathaway Virgin Inc.
Johnson & Johnson Trump Corporation
British American Tobacco Microsoft

 

Milliardär Bernard Arnault hat bei LVMH alles richtig gemacht. Er hat das erste Luxus-Konglomerat der Welt geschaffen, das von allen Konkurrenten kopiert wird. Er hat verstanden: Wenn du Exklusivität erschaffst, dann werden alle anderen Geschäftsbereiche spielend leicht: Marketing, Partnerschaften, Strategie, Nachhaltigkeit, die besten Mitarbeiter finden und: Die höchsten Gewinnmargen werden möglich

LVMH hat 70 Luxusmarken aufgeteilt in 5 Geschäftsbereiche. LVMH ruht sich dabei nicht aus: 5 dieser Marken wurden in den letzten 5 Jahren geschaffen.

 

Der Milliardär und LVMH CEO Bernard Arnault kontrolliert mehr als 50% der Aktien und hat als klares Unternehmensziel deklariert: Wir wollen die exklusivsten Marken der Welt besitzen. Er hat erkannt: Exklusivität ist der eine Grundtreiber, der fast alle anderen Geschäftsfunktionen beflügelt: Hohe Margen, stärkere Verhandlungsmacht, erhöhte Nachfrage durch Verknappung und einfachere Partnerschaften mit Influencern.

Als Bernard LVMH übernommen hat, sagte er:

„We only have one criteria: the best quality and most elitist product in every line we are selling in the world“

„Wir haben nur ein Kriterium: Die beste Qualität und die elitärsten Produkte in jeder Kategorie auf der ganzen Welt“

Kurz gesagt: Exklusivität ist alles und löst alle Probleme.

 

Integrität, Ethik und nachhaltiges Wirtschaften – sowohl ökonomisch als auch ökologisch – bilden die Kernwerte von LVMH. Bernard Arnault führt das Unternehmen als Eigentümer mit mehr als 50% Aktienbesitz. Deshalb denkt er langfristig und sagt immer wieder ganz klar:

 

 

„Um LVMH zu verstehen, müssen Sie über die (Jahres- und Quartals-)zahlen hinaus blicken. Die Performance unserer Gruppe ist eine Konsequenz unserer langfristigen Vision.“ — Bernard Arnault

 

Performance: LVMH hat, gemessen am französischen Leitindex CAC40, in den letzten 3 Jahren eine deutliche Überrendite erwirtschaftet. Bei der Aktionärsstruktur ist auffallend, dass nur 5% aller Aktien als Streubesitz unter privaten Investoren verteilt sind. Das ist erstaunlich wenig, aber nicht weiter schlimm. Im Gegenteil: Institutionelle Investoren und auch der CEO Arnault handeln in schwierigen Börsenzeiten erfahrungsgemäß rationaler und langfristiger. Privatinvestoren verlieren in schlechten Marktphasen häufig die Nerven, verkaufen emotional und lassen sich von einem „Herdenverhalten“ treiben.

 

Bernard Arnault hält über die Christian Dior S.A. Holdinggesellschaft direkt 40,9% an LVMH. Er hat damit ein hohes intrinsisches eigenes Interesse, dass das Unternehmen langfristig erfolgreich ist. Mit Class A und Class B Aktien hat er sogar >50% der Stimmrechte, kann daher allein über das Unternehmen entscheiden.

 

 

LVMHs fünf Geschäftsbereiche: Fashion, Watches, Perfumes, Retailing, Spirits

LVMH ist der einzige Luxuskonzern, der in allen 5 Luxussegmenten tätig ist. LVMH war das erste „Luxus-Konglomerat“ der Welt, welches in mehr als nur einer Branche tätig ist. CEO Arnault hat erkannt: Die Prinzipien von Luxus und Exklusivität lassen sich auf praktisch jede Branche und Industrie übertragen. Welches „darunterliegende, physische Produkt“ hinter der verkauften Exklusivität und Luxuriösität steckt, ist nebensächlich. Weiter unten gehe ich deshalb in einem gesonderten Kapitel darauf ein, wie LVMH strategisch vorhersehbar Exklusivität erzeugt.

Die fünf Luxussegmente, LVMH nennt diese „Häuser“ (Houses), sind:

  1. Wines & Spirits: Wein und Spirituosen
  2. Fashion & Leather Goods: Fashion und Lederwaren (Handtaschen)
  3. Perfumes & Cosmetics: Parfüm und Kosmetikprodukte
  4. Watches & Jewelry: Uhren und Schmuck
  5. Selective Retailing: Einzelhandel

 

LVMH Fashion: Louis Vuitton, Dior, Céline, Dior, KENZO, Givenchy, Marc Jacobs, Berluti, LOEWE, Emilio PUCCI, PINK, DKNY

 

LVMH Parfüme und Kosmetik: acqua di parma, christian dior, loewe, givenchy, make up for ever, kenzo, fresh, marc jacobs, fenty beauty by rihanna

 

LVMH Selektiver Einzelhandel/Detailhandel: Sephora, DFS und drei weitere Großkaufhäuser in Paris (ähnlich Hermes)

 

LVMH Uhren und Schmuck: TAG Heuer, Chaumet, Zenith, Hublot, BVLGARI, Fred

 

LVMH Weine und Spirituosen: Dom Pérignon, Chateau d’Yquem, Clos Des Lambrays, Ruinart, Moët & Chandon, Hennessy, Ardbeg, Cliquot, Krug, Mercier, …

 

Umsatz nach Haus

Um LVMH zu verstehen, muss man verstehen, wie LVMH sein Geld verdient. Welches Haus macht 80% des Umsatzes, 80% des Gewinnes aus? Welches Haus wächst am stärksten und wie wird der Konzern in 5 Jahren strukturell aussehen?

LVMH ist in erster Linie wie erwartet ein Modehaus: Knapp 40% des Umsatzes entstehen durch Kleidung und Handtaschen. Weitere ca. 30% werden mit Retail umgesetzt, also bei Sephora, DFS und drei weiteren Großkaufhäusern in Paris.

Uhren, Spirituosen und Parfüme machen einen kleineren Teil (ca. ein Viertel) des Umsatzes aus.

 

LVMH ist in erster Linie ein Fashion-Unternehmen, wie auch die ersten beiden Buchstaben des Namens LVMH suggerieren. Mit „Moët & Hennessy“ hat das Unternehmen aber wenig zu tun: Nicht einmal 10% des Umsatzes werden mit Wein, Champagner oder Whisky erwirtschaftet.

 

Umsatz: LVMHs Umsatz ist getrieben von Fashion (Mode und Handtaschen) und Retail, die gemeinsam ca. 70% des Konzernumsatzes ausmachen. Fashion und Parfüme/Kosmetik sind dabei am schnellsten wachsend mit unglaublichen +19% und +10%, während der Spirituosenumsatz stagniert. Das Konzernwachstum liegt mit +10% pro Jahr deutlich über dem allgemeinen (weltweiten oder auch US / Europa / oder China-spezifischen) Wachstum.

 

Gewinn: Der Profit wächst sogar noch stärker mit 5% bis unglaublichen 37% im letzten Geschäftsjahr. Damit ist der Gesamtgewinn um 21% zum Vorjahr angestiegen – das hat sich auch im Aktienkurs bemerkbar gemacht, wie wir später sehen werden. Spirituosen ist ein kleines Segment und noch dazu eines, welches kaum wächst. Spirituosen werden auch in Zukunft weiter an Bedeutung bei LVMH verlieren. Dafür wachsen Mode, Retail und Schmuck mit je über 20% pro Jahr. Es wird immer mehr verkauft (Umsatzsteigerung) und gleichzeitig die Exklusivität und damit die Gewinnmarge erhöht (Gewinnsteigerung folgt).

 

 

Umsatz nach Region: USA (24%), Europa (29%) und Asien (36%) teilen sich den Umsatz relativ gleichmäßig auf. Der Umsatz entspringt (wie zu erwarten) vor allem aus den wohlhabenden Städten.

 

LVMH Geschäftsmodell auf 6 Pfeilern

Um alle Angestellten, Partner und Investoren schnell auf einen Nenner zu bringen, hat Bernard Arnault das „LVMH Operating Model with 6 Pillars“ in das Leben gerufen. Es stellt die 6 strategischen Pfeiler dar, die die unternehmerische Funktionsweise von LVMH definieren und den Unternehmenswert vorantreiben sollen. Es ist enorm wichtig, dass alle Beteiligten das „LVMH Operating Model“ verstehen.

Die sechs LVMH Pfeiler sind:

  1. Dezentrale Organisation: Alle Marken und Häuser (die Geschäftsbereiche) sind komplett unabhängig und agil. Können schnell auf neue (Mode-)Trends reagieren. Nahe beim Kunden sein und versteckte Wünsche entdecken. Angestellte werden durch mehr Verantwortung und Entscheidungsfreiheit motiviert
  2. Organisches Wachstum: LVMHs Wachstumsstrategie basiert auf sogenanntem organischem Wachstum: Umsatzwachstum, das in zweiter Folge auf die höhere Exklusivität, Begehrtheit und Bekanntheit der Marken basiert.
  3. Vertikale Integration: LVMH will die gesamte Wertschöpfungskette kontrollieren: Vom Weinfeld („Winzer“) bis zum Vertrieb im Einzelhandel, um Qualität und Nachhaltigkeit sicherzustellen, und auch um einen Burggraben um die Marken und Produkte zu erschaffen (z.B. bestimmte Weinanbaugebiete in Frankreich).
  4. Schaffung von Synergien: LVMH schafft echte Synergien durch Skaleneffekte: Gemeinsame Lieferanten bei Parfümen und Modemarken schaffen eine starke Verhandlungsmacht, gemeinsame Softwarelizenzen und Administration sparen Geld.
  5. Savoir-faire weiterleben lassen: „Savoir Faire“ ist französisch und bedeutet „wissen, was zu tun ist“. Bei LVMH ist dabei die Unabhängigkeit der einzelnen Marken und Häuser gemeint. Sie werden nicht zentral gesteuert, sondern jede Marke hat eine einzigartige Identität und ein einzigartiges Vermächtnis, das erhalten und weitergegeben (z.B. an neue Angestellte) werden soll.
  6. Balance zwischen Häusern und Geographien erhalten: Zwei Vorteile entstehen durch die Balance: Einerseits können neue Marken und Produkte schnell weltweit ausgerollt werden als Wachstumsboost. Andererseits ist es eine Absicherung gegen die Volatilität einzelner Häuser (Branchen) und Geographien: Bricht ein Markt ein, so fangen alle anderen den Umsatzrückgang auf.

 

Die 6 LVMH Pfeiler der Strategie: Dezentrale Organisation, Organisches Wachstum, Vertikale Integration, Schaffung von Synergien, Savoir-faire weiterleben lassen, Balance zwischen Häusern und Geographien erhalten

 

Markt für Luxusprodukte

Laut dem McKinsey Luxury Report wächst der globale Luxusmarkt bis 2025 mit 4,6% pro Jahr. Das Wachstum ist dabei getrieben von China (>6% pro Jahr) und es zeichnet sich ein klarer „Winner takes it all“-Markt ab. Das bedeutet: Zwei bis drei Luxusunternehmen werden 80% bis 90% aller Gewinne und Umsätze des Marktes einfahren. Der Grund: Jeder will nur die exklusivsten Marken besitzen und tragen. Niemand möchte 2’000 EUR für einen „viertbesten“ Pullover ausgeben, wenn man dafür auch den „weltbesten, exklusivsten und luxuriösesten“ kaufen kann.

Ich sehe diesen Report leicht distanziert, weil LVMH seit Jahrzehnten deutlich schneller wächst (ca. 15% Umsatzwachstum pro Jahr), was nicht ganz in das Bild dieser McKinsey-Analyse passt. Er bestätigt jedoch dennoch, dass der Luxusmarkt deutlich schneller als die Gesamtwirtschaft wächst.

Durch das Konglomerat deckt LVMH gleich sehr viele Identitäten und Lifestyles ab (z.B., modern, nachhaltig, konservativ, …), über welche sich Luxusmarken sonst (neben dem Preis und der Qualität) definieren.

 

 

Luxusmarken verkaufen immer mehr Produkte online. Der Markt nimmt gerade erst Fahrt auf, und wächst seit 2003 jedes Jahr schneller und schneller. Immer mehr Luxusmarken verkaufen ihre Produkte mittlerweile online. LVMH hat bisher kaum Produkte, die online kaufbar oder bestellbar sind. Man muss alle Produkte vor Ort erwerben.

 

Wie LVMH Exklusivität erzeugt

In diesem Kapitel möchte ich auf das Geheimnis von Bernard Arnault und LVMH eingehen: Wie erzeugt man eine so massive Exklusivität, dass alle anderen Geschäftsfunktionen kinderleicht von der Hand gehen? Exklusivität ist der geheime, langfristige Treiber hinter Umsatz und Gewinn.

 

Taktik Erklärung LVMH Beispiel
Limited Supply Verknappung des Angebots erhöht die Nachfrage Neue Kollektionen werden extrem verknappt, falls die Verkaufszahlen unter Erwartungen liegen
Authority Influencer Idole werden nachgeahmt, die Produkte der Idole werden nachgekauft Jaden Smith (LV), Karlie Kloss (LV)
Store Only Nur an wenigen selektierten Orten dieser Welt kann das Produkt gekauft werden (Verknappung) Louis Vuitton Stores nur in Großstädten
Service Excellence Hervorragender Service und Erlebnis beim Kauf erhöhen Qualitätswahrnehmung „Les Journées Particulières“,
kostenlose Reparatur,
lebenslange Garantie
Quality Excellence Ungesehene Produktqualität mit „WOW-Effekt“ beeindruckt Kunden weltbeste Materialien,
beste Anbaugebiete
Supply Chain Excellence Durch die Kontrolle der kompletten Wertschöpfungskette sind Qualität, Nachhaltigkeit und Fortbestehen der Historie der Marke sichergestellt Dom Perignón,
vom Weinanbau zum Verkauf
Consistency Jahrhunderte alte Marken mit starken Werten und Identitäten bauen Vertrauen auf, die Kunden identifizieren sich mit den Marken Château d’Yquem (Gegründet 1593)
No Discounts LVMH Produkte werden nie mit Rabatt verkauft Keine Rabatte, Sommer- oder Winterverkaufsaktionen

 

 

LVMH Konkurrenz

LVMH besteht aus 70 Luxusmarken, hat jedoch nicht das Weltmonopol auf Luxusgüter. Inspiriert durch den unglaublichen Erfolg von LVMH wurde das Unternehmen in den letzten Jahrzehnten mehrfach kopiert. Auf die vier größten Konkurrenten möchte ich hier kurz eingehen.

Prinzipiell muss man hier relativ klar definieren und unterscheiden, in welchem Markt („Haus“) es Konkurrenz gibt, und warum. Marken sind hoch individuell, haben eine besonders hohe Kundenbindung und Kundenloyalität. Ich unterscheide hier nach Branche (nach „Haus“). Die meisten Konkurrenten sind in der Fashion-Industrie angesiedelt, darunter Richemont, der als einziger großer Uhrenhersteller viele Luxusmarken unter sich bündelt. Es gibt aber auch eine schier endlose Anzahl an privaten Luxusfirmen mit Jahrzehntelanger Geschichte, die nur eine einzige Marke vertreten (z.B., Rolex).

Einer der stärksten Burggräben dieser Marken ist ihr „Vermächtnis“ (englisch: Heritage): Die Geschichte, die Identität und die Werte hinter der Marke. Einige dieser Luxusmarken sind hunderte Jahre alt. Deshalb ist es aus meiner Sicht sehr schwierig, eine Luxusmarke mit starker Identität in wenigen Monaten oder Jahren „aus dem Nichts“ zu erschaffen.

 

Unternehmen Name ISIN Land Umsatz
(Mrd. EUR)
Marktkapitalisierung
(Mrd. EUR)
Fokus Marken
(Auswahl)

LVMH FR0000121014 FR 47 180 Alle Häuser Louis Vuitton, TAG Heuer, Dom Pérignon
Prada 1913.HK IT / HK 3,1 60 Kleidung Prada, Miu Miu, Church’s
Kering FR0000121485 FR 12 66 Kleidung Gucci, Yves Saint Laurent, Bottega Veneta, Balenciaga
Richemont CH0210483332 CH 10 41 Uhren Cartier, Chloé, IWC, Vacheron Constantin, Montblanc, Arpels, Piaget, Jaeger-LeCoultre

 

JAB Holding (privat) LU (privat) (privat) Kleidung Bally, Jimmy Choo

 

Nachdem wir nun das Geschäftsmodell von LVMH, das Management, den Luxusmarkt insgesamt und auch die Konkurrenz näher kennen gelernt haben, werde ich im nächsten Kapitel auf die Bewertung und die quantitative Analyse von LVMH eingehen. Ich werde den AAQS AlleAktien Qualitätsscore sowie ein Discounted Cashflow (DCF) Modell verwenden, sowie detailliert auf die Entwicklung von Umsatz, EBIT und Gewinn eingehen.

 

 

2. Bewertung von LVMH Louis Vuitton Moët Hennessy

10/10 im AlleAktien Qualitätsscore

LVMH ist ein echtes Qualitätsunternehmen und erreicht alle 10 von 10 Qualitätspunkte in der Bewertung. Hohes Umsatz- und Gewinnwachstum bei geringer Verschuldung, hoher erwirtschafteter interner Rendite, unkopierbaren Burggräben und geringer Volatilität in Krisenzeiten machen LVMH unter Aktionären so beliebt und zu einem wahren Qualitätsunternehmen. Umsatz und Gewinn schneiden durch die Finanzkrise 2008 wie Butter, als hätte es diesen Einbruch nicht gegeben. Analysten erwarten aktuell 13,1% Rendite pro Jahr.

Die aktuelle Bewertung mit einem KGV von 27,7 (die letzten 12 Monate rollierend) ist durchaus hoch. Das KGVe, also KGV auf den erwarteten Gewinn liegt jedoch „nur“ bei 23,8 — also deutlich geringer. Ein Gewinnwachstum von ca. 10% – 20% ist bereits eingepreist.

Fast Grower nach Peter Lynch

 

LVMH ist ein typischer Fast Grower. Hohes EBIT- und Gewinnwachstum von >10% und ein intaktes Wachstumsverhalten sind klare Kennzeichen. Das Hauptrisiko ist ein sinkendes Wachstum, welches jedoch nicht in Sicht ist. Wer 2003 oder später zur Finanzkrise 2008 gekauft hat, der hat mit LVMH jetzt einen Tenbagger (Verzehnfachung des Kurses) im Portfolio.

Bewertung und Rendite

 

Die Bewertung relativ zum EBIT liegt knapp über dem 10-Jahres-Durchschnitt. Ein Indikator für eine leichte Überbewertung – was bei dem rapiden Kursanstieg der letzten 6 Monate auch nicht verwunderlich wäre. Auffällig ist jedoch auch, wie konstant der Unternehmenswert/EBIT bleibt. Durch den heftigen Kursanstieg in den letzten 6 Monaten ist der Unternehmenswert/EBIT jedoch knapp 18, und damit deutlich über dem historischem Durchschnitt.

 

Der Kurs steigt an und die Dividende wird erhöht – seit über einem Jahrzehnt sehr vorhersehbar und zuverlässig. Dadurch besonders für Dividendeninvestoren sehr spannend, wären da nicht die 30% französische Quellensteuer, die man kompliziert zurückfordern muss (weiter unten mehr dazu).

 

Besonders positiv: Auch während der Finanzkrise 2008/2009 musste die Dividende nicht gesenkt werden.

Umsatz und Gewinn

Der operative Gewinn (EBIT) steigt und steigt. Selbst in der Finanzkrise 2008 schafft es LVMH, den Gewinn zu steigern.

 

Durch die exklusiven Luxus-Marken bleiben auch die hohen Margen von 20% (EBIT) verteidigbar.

 

Der Umsatz steigt wie auf Schienen. Die Marken werden immer exklusiver. Dadurch steigt Nachfrage UND Preis – das ist das Magische an LVMH.

 

 

Verschuldung

 

LVMH ist nicht verschuldungsgefährdet. 11 Mrd. EUR Schulden stehen 5 Mrd. EUR Cash gegenüber. Der jährliche Free Cashflow (FCF) deckt die gesamten Nettoschulden ab. LVMH könnte damit innerhalb eines Jahres schuldenfrei sein, wenn sie wollen.

 

3. Risiken von LVMH Louis Vuitton Moët Hennessy

Risiken

  1. Marken verlieren an Exklusivität: Jede der 70 Luxusmarken lebt von der Exklusivität. Die Exklusivität definiert den Preis und auch die Nachfrage. Bei schlecht laufenden Kollektionen werden 90% der Waren vernichtet, die Produktion eingestellt und daraus eine neue „Extremely Limited Edition“ mit nur wenigen 100 oder 1000 verkauften Stücken erstellt, gleichzeitig der Preis verzehnfacht. Ich habe dies selbst während meiner Zeit bei McKinsey&Company mehrfach bei unseren Klienten miterlebt.
    Ich sehe dieses Risiko als sehr gering an, weil LVMH mehr Erfahrung als jeder andere Luxusgüterkonzern hat und daher genau weiß, wie man Exklusivität erzeugt (Siehe Abschnitt „Wie LVMH Exklusivität erzeugt“). Andererseits kontrolliert LVMH bei allen der 70 Marken sehr streng und mäßig, ob die Exklusivität besteht.
  2. Neue Luxusmarken entstehen in Asien: Die entwickelten asiatischen Länder Japan und Südkorea sind bereits weltweit für ihre Luxusmarken bekannt. Auch in den aufstrebenden Ländern China, Vietnam und Thailand sind die hohen Gewinnmargen von Luxusgütern mittlerweile bekannt. Zahlreiche chinesische Social Media Influencer auf WeChat (das chinesisches Facebook) bauen eigene Luxusmarken auf. Ich sehe es dann als sehr wahrscheinlich an, dass chinesische Kunden zu den heimischen Luxus-Marken greifen, zu denen sie einen Bezug haben (im TV gesehen, auf WeChat gesehen). Ich bin der Auffassung, dass diese kurz- oder mittelfristig keine Gefahr darstellen, sondern nur einen kleinen Teil des Marktanteiles aufgreifen werden. Ähnlich wie es auch in den USA (für die Größe der US-Wirtschaft) kaum Luxusmarken in der Mode-Industrie geschafft haben, einen bedeutsamen Anteil der europäischen Luxuskonglomerate LVMH, Kering, Richemont, Prada und JAB abzugreifen.
  3. Steuerliche Nachteile für (deutsche) Dividenden-Investoren: LVMH ist ein französisches Unternehmen. Für ausländische Anleger, auch deutsche Anleger, ist die Rückforderung der Quellensteuer daher immer besonders aufwändig. In Frankreich werden Dividenden mit 30% an der Quelle (deshalb „Quellensteuer“) besteuert und direkt vom Staat einbehalten. Anleger bekommen also zunächst nur 70% der Dividended ausgezahlt. Ein einfacher Antrag auf Erstattung der verbleibenden Quellensteuer beim französischen Fiskus genügt nicht – zusätzlich muss eine Steuerbescheinigung der Depotbank vorgelegt werden. Für Rückforderungen haben Anleger bis zu vier Jahre Zeit. Bei der Rückzahlung fallen 60 Euro Gebühren an. Die Erstattung kann zwei Jahre dauern. Lohnenswert ist daher nur die Rückforderung von größeren Beträgen.
  4. In einer Wirtschaftskrise wird bei Luxusgütern gespart: Auch dieses Argument halte ich vor allem deshalb nicht standhaft, weil sich dieses Argument bisher noch wenig in den Umsatzzahlen gezeigt hat. LVMH hat auch 2008 hohe und sogar steigende Umsätze und Gewinne erwirtschaftet. Von der Finanzkrise hat LVMH also nichts zu spüren bekommen. Der Aktienkurs hat im gleichen Zeitraum um YY% nachgegeben. Dadurch zählt LVMH zu den besten Qualitätsaktien auf AlleAktien.
  5. Marktverschiebung zu online: Hier sehe ich tatsächlich eine der größeren Gefahren, die ich auch immer noch wenig gut abschätzen kann. Es werden immer mehr Luxusprodukte online verkauft. LVMH ist hier bisher nicht sehr gut aufgestellt: Es gibt zwar Webseiten zu allen Marken, Kollektionen und Einzelprodukten. Man kann diese jedoch nicht online kaufen, sondern muss in den physischen Store vor Ort gehen. Die Begründung ist, dass dies die Produkte exklusiver erscheinen lässt. Allerdings wird es so für „Landmenschen“ und „Gehfaule“ erheblich schwieriger, Produkte zu erwerben.

 

 

4. Chancen und Burggräben von LVMH Louis Vuitton Moët Hennessy

Chancen und Burggräben

  1. Economies of Scale: Nach außen sind alle LVMH Marken komplett getrennt: Louis Vuitton, Dior, Loro Piana, Kenzo und Givenchy haben nichts gemeinsam. ABER: Nach innen wird zusammengearbeitet: gleiche Lieferanten, gleiche Hersteller, gemeinsam verhandelte Mietverträge, Produktion-Massenverträge, um die Gewinnmarge zu erhöhen.
  2. Exklusive Marken: LVMH will die exklusivsten Marken haben, und auch viele davon: Ganze 70. Je exklusiver die Markenwahrnehmung ist, um so höher können die Preise angesetzt werden. Als Folge ziehen die Gewinnmargen stark an und um so höher ist auch die Nachfrage. Das langfristige Ziel von LVMH ist daher nicht, den Gewinn zu maximieren, sondern die Exklusivität zu maximieren. Die Manager, Angestellten und Partner bei LVMH sind aus meiner Erfahrung als Management-Berater und Kunde wahre Experten darin, immer neue Wege zu entdecken, wie man Exklusivität schaffen kann. LVMH hat dadurch auch die höchsten Gewinnmargen und gilt als „Industrie-Goldstandard“ für Luxusmarken und Unternehmen. Das Unternehmen und die Strategien werden tausendfach kopiert.
  3. Partnerschaften mit Influencern: Die langjährigen Partnerschaften und guten Beziehungen mit Influencern („Key Opinion Leader“, KOL, in der Luxusindustrie genannt) und Sponsorings (z.B., Golf- und Tennisturniere) ermöglichen LVMH besonders gute Verhandlungsbedingungen. Weil LVMH die #1 exklusivste Marke ist, wollen Influencer auch mit LVMH zusammenarbeiten. Dadurch hat LVMH wiederum eine bessere Verhandlungsposition, erreicht bessere Deals. Umsatz- und Gewinn steigen dadurch. LVMH hat einen weiteren Vorteil: Die Marken drücken eine gewisse Lebensweise „lifestyle“ aus. Ein Lifestyle-Influencer, der jedes Jahr oder gar alle paar Monate seine empfohlene Kommode um 180 Grad ändert (respektive: die Marken ändert), der wirkt unseriös, und zerstört Vertrauen in seiner Gemeinschaft.
  4. Wachstum mit Wachstumsländern (China, Vietnam, Thailand, Indien): Laut McKinsey&Company wird das Wachstum des Luxusmarktes in den kommenden 6 Jahren vor allem durch China getrieben. Der chinesische Luxus-Markt wächst mit ca. 6% pro Jahr, und viele Luxus-Unternehmen und Marken beginnen gerade erst, sich in China zu etablieren. Ein Investment in LVMH ist eine Möglichkeit, gemeinsam mit den aufstrebenden Wirtschaftsmächten zu profitieren.

 

Fazit zu LVMH Louis Vuitton Moët Hennessy: Einzigartiger Burggraben mit hoher Bewertung

Die Bewertung ist selbst für ein Unternehmen mit massivem Burggraben sehr hoch (aktuelles KGV ca. 27; KGVe ca. 23). Für mich bedeutet dies sehr klar: LVMH kommt auf die Watchlist. Ich werde kaufen, wenn LVMH deutlich unter der durchschnittlichen Bewertung (letzte 10 bis 15 Jahre) liegt. Konkret: Unter einem Kurs von 250 EUR.

Ob LVMH ein Investment wert ist, hängt fundamental von Ihrer erwarteten Rendite ab. Beim aktuellen KGVe von 23 können Sie eine Rendite von ca. 4% erwarten. Für jede 100 EUR, die Sie investieren, erwirtschaftet LVMH 4 EUR pro Jahr. In meinen Augen ist das eine sehr hohe Rendite, wenn man die Sicherheit (keine Verschuldung) und Verlässlichkeit (Dividenden nie gesenkt, Umsatz und Gewinn steigen durch Krisen hinweg) der Anlage berücksichtigt. Wer sich mit 4% pro Jahr Rendite für ein quasi-sicheres Investment zufrieden gibt, der sollte hier zuschlagen.

Und: Auch die Bewertung (das hohe KGV) wird wie sich historisch zeigt auf hohem Niveau von 23 – 30 bleiben. Dadurch erzielt man einerseits „sichere“ 4% Cashflow-Rendite plus ca. 8% – 10% Bewertungsgewinne. So kommt insgesamt eine Rendite von 12% – 14% pro Jahr zustande.

Aus meiner Sicht eine perfekte Alternative zu Berkshire Hathaway oder dem S&P500, und natürlich eine perfekte Alternative zu Anleihen und Sparbuch.

Wer mindestens 6% erwartet (beinahe unrealistisch von einem solchen Qualitätsunternehmen), der sollte auf einen Kursrücksetzer bis ca. 250 EUR pro Aktie warten. Es könnte jedoch sehr gut sein, dass wir diesen Kurs nie wieder sehen. Ich werde mir LVMH auf meine Watchlist setzen und als erste Aktie nachkaufen, wenn die Aktie unter 250 EUR/Aktie geht und wir in eine Wirtschaftskrise rutschen. Wer 2008 zu einem „durchschnittlichen Preis“ (nicht zum Tiefstpreis) gekauft hat, der hätte seine Kapital bis heute versiebenfacht.

In der AlleAktien Community auf Facebook ist LVMH bereits unter den Lieblingsaktien. Einige Mitglieder halten auf LVMH sogar einen Sparplan, und kaufen jeden Monat automatisch nach. Ich kann gut nachvollziehen, warum so viele unserer Leser LVMH als Sparplan aufsetzen.

 

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Liebe Grüße,
Michael C. Jakob

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Mit freundlichen Grüßen,
Jonathan Neuscheler und Michael C. Jakob
(AlleAktien Gründer)

Quellen & Links

Beschreibung
LVMH Business Modell
LVMH Alle Marken, sortiert nach Geschäftsbereichen
Zusammenfassung: Geschäftsbericht 2018
McKinsey&Company China Luxury Report 2019
Bernard Arnault Interview and the Creation of LVMH —— Meine starke Empfehlung!

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11 Antworten

  1. Holger Kraft sagt:

    Sehr gute Analyse. wie beschrieben ist vor allem Asien und dabei China essentiell für weitere Wachstumssteigerungen. Ich persönlich bin schon lange investiert und lass die Gewinne laufen, zumal es sich dabei um einen Dividendenaristokrat handelt. Für Zukäufe oder als Neu-Investor würde ich auf dem momentanen Niveau abwarten und bei einem etwaigen Pullback einkaufen. Für das erwartete Umsatz und Gewinnwachstum erscheint mir die Aktie auf momentanem Niveau (P/E 25) und nach dem Anstieg seit Jahresbeginn recht teuer.

  2. Christian Sundermann sagt:

    Leider geht die Audiospur nicht.

  3. Erkko Nurvala sagt:

    Bei mir geht die Audiospur leider auch nicht. Herunterladen ist auch nicht möglich.

  4. Wolfgang Kraft sagt:

    Ich werde kaufen, wenn LVMH deutlich unter der durchschnittlichen Bewertung (letzte 10 bis 15 Jahre) liegt. Konkret: Unter einem Kurs von 250 EUR —> not gonna happen again! vielleicht nochmal auf 330-350 zurück…

  1. 31. August 2019

    […] Die vollständige Aktienanalyse erschien auf AlleAktien.de: LVMH ist Weltführer im hochprofitablem Luxus-Segment, mit massivem Burggraben und hohem Wachstum se… […]

  2. 1. September 2019

    […] 100% Qualität: LVMH als #1 Luxuskonzern und krisenresistente Aktie – Jung in Rente bei Aktien-Analyse: LVMH ist Weltführer im hochprofitablem Luxus-Segment, mit massivem Burggraben und h… […]

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