Michael C. Jakob Gründer von AlleAktien. Studium von Informatik und Management am KIT/ ETH Zurich/ Massachusetts Institute of Technology. Danach in der Strategie bei UBS und McKinsey&Company.

AlleAktien Geschäftsführer und Chief Technology Officer. Michael analysiert vorrangig globale Software- und Finanzunternehmen mit einer Vorliebe für US- und China-Aktien. Er war zuvor bei McKinsey&Company, UBS, und studierte an KIT, ETH Zurich, und MIT Informatik und Management. Er verfolgt die AlleAktien Cluster-Nummer-1-Strategie: Nur die besten Aktien jeder Branche kommen in das Portfolio.

Aktienanalyse: ServiceNow wird zum neuen Nervensystem des Establishments: #1 Digitalisierer der IT, Personalwesen und Arbeitsprozesse

▲ ServiceNow ist für mich der Digitalisierer des Establishments: 80% der 500 wertvollsten Unternehmen der Welt sind bereits zufriedene Kunden bei ServiceNow. Eingerostete (physische) Arbeitsprozesse werden digitalisiert und voll automatisiert. Konzerne wie Coca Cola, JP Morgan und Fresenius stehen vor dem gleichen Problem: Interne Prozesse sind in den letzten 50 Jahren historisch gewachsen, verzweigt und hoch komplex geworden. Sie wollen sich digitalisieren, haben aber intern mit ineffizienter Software, physischen Prozessen und hunderten von verschiedenen “Datentöpfen” (Datenquellen) zu tun, die alle inkompatibel zueinander sind. ServiceNow löst dieses Problem: Sie analysieren den Ist-Zustand und gliedern das Unternehmen dann nach und nach in die “Now Platform” ein. Ein Software-System, das zur zentralen Anlaufstelle aller relevanten Daten eines Unternehmens wird: ServiceNow verwaltet die Unternehmens-IT (Laptops, Smartphones, Berechtigungen, …), die Personalverwaltung und die Kundendatenbank. Alles in Echtzeit und synchronisiert. Lose herumfliegende Emails, Excel-Dateien und PowerPoint gehören der Geschichte an. Corona als Digitalisierungsdruck spielt ServiceNow noch mehr in die Karten. Als Investoren profitieren wir davon, jetzt frühzeitig in dieses oft missverstandene Software-Unternehmen zu investieren »

 

 

 

Aktienanalyse ServiceNow
Hauptsitz Kalifornien, USA
ISIN US81762P1021
WKN A1JX4P
Ticker-Symbol NOW
Kurs 458 USD
Ausstehende Aktien 197,2 Mio.
Marktkapitalisierung 90,3 Mrd.
Nettoliquidität 0,6 Mrd.
Enterprise Value 89,7 Mrd.
Free Cash Flow-Rendite 1,7%
Dividendenrendite 0%
Datum 25.09.2020

ServiceNow-Aktie und Aktienanalyse

  • NOW Plattform wird zentrales Nervensystem eines Unternehmens: ServiceNow (Ticker: NOW) bietet eine zentrale Software-Plattform, um alle Prozesse entlang der Unternehmens-IT, des Personalwesens und der Kundenzufriedenheit (Support) zu digitalisieren. Der Fokus liegt dabei auf IT und Großkonzernen mit mehreren 10.000 Mitarbeitern, den 1.000 wertvollsten Unternehmen der Welt. Hier gibt es am meisten Digitalisierungspotential. Jeder zusätzlich gewonnene Prozentpunkt an Einsparungen bedeutet viele Millionen, oft Milliarden.
  • Profitables und organisches Wachstum seit 2019: ServiceNow wuchs in den letzten 5 Jahren mit durchschnittlich 36% pro Jahr und arbeitet seit 2019 profitabel. Die Bruttomarge beträgt 72% – das gefällt mir ebenfalls sehr gut. Denn es bedeutet: Sie können hohe Preise durchsetzen und zahlen für direkte Kosten (Server und Infrastruktur) kaum etwas. Die 72% geben uns ein sehr gutes oberes Limit der operativen Gewinnmarge, auch wenn diese langfristig noch deutlich darunter liegen wird. Obwohl sich ServiceNow seit 2012 auf einer Shopping-Tour von Software-Startups befindet, so sind mehr als 80% des Wachstums organisch, also aus eigener Kraft und durch Weiterempfehlungen entstanden. Das ist besonders erfreulich, weil man sich dieses Wachstum nicht teuer einkaufen muss.
  • ServiceNow baut Gewinner der Digitalisierung: Großunternehmen sind Marktführer ihrer Branche, hoch profitabel und haben enorme Burggräben. Mit Corona ist jetzt die letzte Warnung für alle Großunternehmen gekommen: Wer sich jetzt nicht digitalisiert, der holt sich in den kommenden 10 Jahren lebensgefährliche Wunden. Digitalisierung bedeutet: Kundenzufriedenheit hoch, Kosten runter. ServiceNow ist in 80% der Fortune500 Unternehmen und profitiert davon mit — die Firma nistet sich dabei tief als das Daten- und Analyse-System der Unternehmen ein. Und wird damit unentbehrlich.
  • Kunden lieben ServiceNow, Investoren lieben ServiceNow: 97% der Kunden verlängern ihre ServiceNow-Abos jedes Jahr, das ist mehr als bei Netflix, Spotify, Zoom, Salesforce oder den Microsoft-Abos, und zeigt uns zwei Punkte: ServiceNow ist nicht mehr wegzudenken (nach der Integration) und/ oder die Kunden lieben ServiceNow unglaublich. Ich vermute, es ist eine Mischung aus beidem.
  • Corona Doppelgewinner: Großunternehmen sind im Vergleich zu den Klein- und Mittelunternehmen und Selbständigen kaum von Corona betroffen. Sie haben starke Cash-Reserven, einen starken Burggraben, profitieren vom Work-From-Home-Trend (Fixkostenreduktion bei Mieten und Angestellten) und kommen leicht an Liquiditäts-Kredite. Dennoch spüren sie den Druck, sich jetzt noch stärker zu digitalisieren. Jetzt ist die Zeit, alle Arbeitsprozesse zu digitalisieren: Die Kernkompetenz von ServiceNow, und ein handfestes Potential für uns Investoren »

 

ServiceNow Aktienanalyse

  1. ServiceNow Geschäftsmodell im Detail
    1. Unternehmensgeschichte
    2. Mission
    3. Management
    4. Branchenanalyse
    5. Konkurrenzanalyse
    6. Geschäftsmodell im Detail
  2. ServiceNow Bewertung
    1. AlleAktien Qualitätsscore (AAQS) von 7/10
    2. Umsatzentwicklung
    3. Gewinnentwicklung
    4. Dividendenentwicklung
    5. Bilanzanalyse
    6. Bewertung der Aktie im historischen Vergleich
    7. Discounted Cashflow Modell
    8. Peter Lynch Kategorie: Fast Grower
    9. Rendite-Erwartung in Abhängigkeit vom Einstiegskurs
  3. ServiceNow Risiken
    1. Ewigkeitsfaktor
    2. Konkurrenzkampf und Kannibalisierung
    3. M&A Kulturversagen
  4. ServiceNow Fazit
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