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Jonathan Neuscheler | AlleAktien-Gründer, Value-Investor, Aktienanalyst, Betriebswirt

Mein Ziel ist es, jährlich steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei denke und agiere ich langfristig. Suche mir in Aktienanalysen systematisch unterbewertete Aktien mit einer hohen Renditeerwartung und gleichzeitig geringen Risiken aus. Dann bleibe ich meist viele Jahre investiert. Profitiere von der Wertsteigerung der Unternehmen. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Schlage zu, wenn Aktien besonders preiswert sind.

Unser Geschenk: Deutliche Überrendite mit dem AlleAktien Qualitätsscore (AAQS)

45 Antworten

  1. Aktionär sagt:

    Sehr informativer Artikel und interessantes Bewertungssystem. Mir ist jedoch nicht ganz klar wie ihr zur Renditeerwartung von 9,3% p.a gelangt? Da das Gewinnwachstum „nur“ 4,9% p.a betragen soll muss in diesem Fall doch das aktuelle KGV deutlich unter dem historischen KGV liegen was dann wiederum eine deutliche Kurssteigerung in Zukunft impliziert wodurch man schließlich auf die 9,3% p.a kommt? Finanzen.net gibt aktuell ein KGV für 2018 von 17,7 aus. Das liegt natürlich deutlich unter den KGVs der letzten Jahren, allerdings über dem KGV der Jahre 2008-2011. Die Frage ist doch hier viel eher, welches KGV sollte man als faires KGV für die Zukunft ansehen. Berechnet man das PEG Ratio von Peter Lynch 17,7/4,9 gelangt man zu einer doch recht sportlichen Bewertung von 3,6. Natürlich könnte man hier noch die gute Bilanz miteinbeziehen aber ich denke es ist klar worauf ich hinaus will.

    • Hallo, unsere Renditeerwartung ist eine einfache Formel, die wie folgt berechnet wird: Summe aus jährlichem Gewinnwachstum und Free Cash Flow-Rendite. Denn der Free Cash Flow kann für Dividendenzahlungen oder Aktienrückkäufe verwendet werden und erhöht so ebenfalls die Rendite. Da Aktien langfristig ein konstantes KGV haben, sollte jede Gewinnsteigerung eines Tages auch in einer Kurssteigerung münden. Diese Formel alleine liefert kein vollständiges Bild ab. Sie ist ein Puzzleteil einer großen Bewertung. Liebe Grüße, Jonathan

      • Karl Napf sagt:

        Diese Argumentation ist m. E. nicht zulässig: Gerade WEIL ein Teil des Free Cashflow auch für Aktienrückkäufe eingesetzt wird und dadurch das EPS-Wachstum nach oben drückt, dürfen EPS-Wachstum und Free-Cashflow-Rendite nicht einfach addiert werden, weil dann die Aktienrückkäufe doppelt gezählt würden.

        Was man hingegen addieren darf, das ist das EPS-Wachstum (inklusive Übernahmen und Aktienrückkäufe) und die Dividendenrendite, dann bei diesem Ansatz wird der gesamte Unternehmensgewinn exakt ein Mal wertschöpfend eingesetzt.

        Ich unterstelle dabei, dass mit „Gewinnwachstum“ das EPS-Wachstum gemeint ist und nicht etwa der Konzerngewinn, weil letzterer durch Fusionen mit gleichzeitiger Erhöhung der Aktienzahl stark steigen kann, ohne dass dies dem Anleger irgendwas bringt.

  2. Finanzstatist sagt:

    Spannender Artikel! Erinnert mich ein wenig an das Buch „Der entspannte Weg zum Reichtum“ von Susan Levermann.
    Eine Frage hätte ich aber: Ist es nicht logisch, dass euer AAQS>9 outperformt? Ihr schaut euch ja das Gewinn- und Umsatzwachstum der letzten 10 Jahre an und nehmt nur solche die dies kontinuierlich steigern konnten. Diese Aktien prüft ihr dann auf die letzten 12 Jahre hin.
    Für die Zukunft würde das ja bedeuten ihr könntet jetzt schon (sicher) vorhersagen, dass Aktien in den nächsten 10 Jahren ein Umsatz- und Gewinnwachstum hätten.
    Meiner Logik nach müsstet ihr die Kennzahlen (AAQS>9) anhand der Daten von 1996-2006 berechnen und dies dann auf den Zeitraum von 2006 bis 2018 „backtesten“ falls Ihr dann eine Überrendite erzielt bin ich restlos überzeugt! 🙂
    Liebe Grüße

    • Wir haben den Backtest so durchgeführt, wie in deinem „Soll-Szenario“ beschrieben. Sprich im Jahr 2006 haben wir Daten von 1996-2006 verwendet. Im Jahr 2007 Daten von 1997-2007 usw. Wir haben uns die Ergebnisse nicht im Nachhinein schöngerechnet, sondern einen objektiven Backtest erstellt.

      • KS sagt:

        Danke für die Klärung. Das hat mich auch brennend interessiert, wie ihr genau vorgegangen seid. Evlt. könntet ihr dazu separat einen Beitrag erstellen, das würde sicherlich viele andere auch interessieren. Ich raffe das immernoch nicht zu 100%. Welche Werte waren denn im Jahr 2006, 2007, 2008 usw. im Aktienkorb?

  3. Investor sagt:

    Sehr schöner Artikel und eine klasse Hilfe zur ersten Vorauswahl von interessanten Investmentmöglichkeiten. Eine Frage: Ich verstehe im unteren Abschnitt „Qualitätsaktien Rangliste: Die besten Qualitätsaktien 2018“ nicht ob eine der beiden Tabellen wirklich up2date ist. Ihr schreibt, dass der Stand vom 27. Dezember 2018 sei, die erste Tabellenüberschrift ist allerdings „Top 10 Qualitätsaktien zum 1. Juli 2018“. Die zweite Tabelle reduziert die Top Picks auf nur diejenigen, die ihr bisher auch analysiert habt, richtig? Ich denke ihr könntet den Artikel noch deutlich aufwerten wenn ihr das klarstellt 🙂
    Beste Grüße!

    • Richtig. Um dir deine Frage zu beantworten: Wir aktualisieren die Top-10-Liste einmal jährlich zum 01. Juli. Daher ist der aktuelle Stand auch vom 01. Juli 2018. Die zweite Tabelle zeigt alle Aktien auf, die wir bisher analysiert haben. Liebe Grüße, Jonathan

  4. Quantified sagt:

    Klingt interessant, ist ja ein ähnlicher Ansatz wie der von Susan Levermann. Was mich zu der Frage bringt, ob ihr AAQS auch auf die internationalen Aktien ausdehen wollt. Oder ob ihr da Datenbeschaffungs- oder Datenqualitätsprobleme seht.

    • Für die USA gibt es sicherlich eine gute Datenbasis. Allerdings ist ein solcher Backtest mit einem enormen zeitlichen Aufwand verbunden. Sicherlich werden wir den AAQS eines Tages auch auf andere Märkte anwenden. Liebe Grüße, Jonathan

  5. Hendrik sagt:

    Wieso nehmt ihr als Vergleichsindex einen Dax-Mix, statt einem S&P 500? Ihr wollt doch zukünftig die USA übergewichten.

    • Lieber Hendrik,
      wichtig bei Backtests ist ein Apfel-Apfel-Vergleich. Wenn wir Daten zu deutschen Aktien haben, sollte unsere Benchmark auch aus deutschen Aktien bestehen. In der Zukunft werden wir natürlich auch noch einen Backtest zum US-Markt machen und dann eine US-Benchmark wählen. Dafür brauchen wir aber erst einmal die ganzen historischen Daten – für den deutschen Backtest mussten wir bereits mehr als 2.000 Scores erstellen.
      Liebe Grüße, Jonathan

  6. Florian Wiehart sagt:

    Lieber Jonathan

    Ich wollte mir die Nettofinanzverschuldung ausrechnen.

    Beispiel Fuchs Petrolub.
    Meine Rechnung wäre: Kurzfristige Verbindlichkeiten + Langfristige Verbindlichkeiten= 67 Mio. + 337 mio= 404 Mio

    Sehe ich dies so richtig oder fehlt noch was?

    Liebe Grüße Florian

    • Lieber Florian,

      auf Seite 79 des Geschäftsberichts findest du die Bilanz des Unternehmens: https://wwwfuchscom-94ba.kxcdn.com/fileadmin/Home/Geschaeftsberichte/2017/Fuchs_GB_2017_DE_Gesamt.pdf

      Daraus geht hervor, dass die langfristigen Finanzverbindlichkeiten bei 0 Mio. EUR, die kurzfristigen bei 1 Mio. EUR liegen. Andere Verbindlichkeiten wie Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung berücksichtigen wir nicht. Dies hat zwei logische Gründe: Erstens fallen dafür keine Zinskosten an und zweitens müssen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung nicht zurückgezahlt werden (bzw. müssen es schon, dann befinden sich aber schon wieder die nächsten in der Bilanz).

      Die gesamte Finanzverschuldung des Unternehmens liegt also nur bei 1 Mio. EUR, dem steht ein Kassenbestand von 161 Mio. EUR gegenüber. Daher ist Fuchs Petrolub schuldenfrei und verfügt sogar über eine Nettofinanzposition von 160 Mio. EUR.

      Liebe Grüße, Jonathan

  7. FloParoo sagt:

    Lieber Jonathan.

    Ich bin auf der Suche nach den Nettofinanzschulden im Geschäftsbericht.

    Kann die aber leider nicht finden.

    LG

  8. FloParoo sagt:

    Lieber Jonathan.

    Vergiss die Frage. Hab sie mir selbst beantwortet.

    LG

  9. Stefan sagt:

    Super Artikel! Eine kurze Frage: woher habt ihr es, bei der Eigenkapitalrendite das tangible Eigenkapital zu nehmen? Habe ich so noch nie gesehen… Den Grund habt ihr plausibel erläutert. Aus welchem Buch oder welcher Quelle stammt das? Das Gleiche für das Capital Employed…

    • Jonathan sagt:

      Aus welcher Quelle wir das haben? Aus den Büchern, Aussagen und Schriften von Warren Buffett. Er spricht regelmäßig darüber.

      Liebe Grüße, Jonathan

      • Stefan sagt:

        Danke dir Jonathan! Ich schau immer in den Schmidlin und schau, wie Morningstar auf seine Kennzahlen kommt. Eigenkapitalrendite berechnet sich beiden immer nach Jahresüberschuss / durchschnittliches Eigenkapital. Mit dem tangible Eigenkapital war mir daher neu… Eure Berechnung klingt aber auch plausibel. Ich mach gerade ne Analyse zu Sysco: Eigenkapitalrendite nach der Formel von Schmidlin/Morningstar ist 58,54 % und nach eurer Formel -98,77 %. Grund ist das hohe Goodwill (3,955 Mrd. $ bei nem Eigenkapital von 2,507 Mrd. $).

        Übrigens super Seite, die ihr da gebastelt habt!

        • Jonathan sagt:

          Lieber Stefan, freut uns, dass dir unsere Seite gefällt. In diesem Fall mit einem „negativen“ tangible EK geben wir dann trotzdem einen Punkt im AAQS – es ist ja schließlich positiv, wenn ein Unternehmen ohne den Einsatz von Kapital wachsen kann.

          Vg, Jonathan

  10. Gerd Huhn sagt:

    Hi Jonathan,

    habt ihr schon mal überlegt, eine Übersicht über alle gerankten Unternehmen in Form einer Tabelle/Excel/was auch immer darzustellen? Nicht nur in diesem Artikel, sondern quasi als (Unter-)Kategorie im Header? Zumindest für mich wäre es eine interessante und hilfreiche Darstellung 🙂

    Ansonsten großartige Arbeit, die ihr hier macht!!

  11. Mathias Müller sagt:

    Super Artikel, danke!

  12. Artur Schönmaier sagt:

    Hallo AlleAktien Team. Ersteinmal ein großes Lob an die ausführliche Erklärung im Artikel.

    Ich suche schon seit längerem eine gute Möglichkeit das „Kindergeldvermögen“ für meine Tochter und meine Rentenvorsorge mit einer guten Rendite anzulegen. Da erscheint mir euer AAQS-Portfolio sinnvoll. Mir fallen dennoch einige Fragen dazu ein:

    1.) Wie sollte das Rebalancing durchgeführt werden: angenommen das Portfolio mit 10 Aktien bleibt nach einem Jahr identisch – sollte man dann alle Aktien mit jeweils 10% neu gewichten? Das würde ja auch bedeuten, das schlechter performende Aktien aufgestockt werden und gut performende Aktien verringert werden, korrekt?

    2.) Wird das AAQS Rating in der Watchlist jeweils nur einmal im Jahr aktualisiert oder laufend getrackt?

    3.) Da ich mit Degiro vorzüglich bei Xetra handele ( ca. 2,80€/Order) folgende Überlegung: 10 Aktien müssen neu gewichtet werden. Angenommen 3 Aktien müssen ersetzt werden, da das AAQS Rating abgestuft worden ist. Das Macht pro Jahr 13 Order zu 2,80€ = 36,40€. In 10 Jahren dann 346€ . Wäre es evtl. sinnvoller ein Rebalancing alle 3 Jahre durchzuführen, da euer AAQS Rating jeweils einen Ausblick 3 Jahre in die Zukunft berücksichtigt, um Transaktionsgebühren zu sparen? Bin gespannt auf eure Meinung dazu.

    4.) Mein Ziel ist es jedes Jahr 4800€ zum Portfolio hinzuzufügen. Unabhängig der Transaktionsgebühren: ist es ratsam alle Aktien mit einem 10er Score nach und nach zum Portfolio aufzunehmen oder lieber bei 10 Aktien in Summe zu bleiben?

    5.) Ist es Ratsam ein 1 zu 1 Rebalancing auch unterjährlich durchzuführen, wenn der aktuelle Kurs gerade günstig erscheint? Als Beispiel dazu, um meinen Gedankengang zu veranschaulichen: 1ne Aktie wird übertrieben vom Markt abgestraft und ist sehr günstig zu haben. Eine andere Aktie markiert gerade im Allzeithoch, eine Korrektur wahrscheinlich bevorstehend. Anteil der teuren Aktie auf den Anteil der günstigen Aktie übertragen und somit gleichgewichten, z.B. im Nobember.

    Schonmal vielen Dank im Voraus und schöne Grüße vom Gardasee!
    Artur

    • Lieber Artur, gerne antworte ich dir auf deine Fragen.

      1.) Korrekt, jährliches Rebalancing mit 10% Depotanteil.

      2.) Einmal jährlich im Juli aktualisiert

      3.) Das wäre dann eine eigene Strategie, die man neu testen müsste. Ein solcher Backtest ist aber äußerst aufwendig.

      4.) Das ist eine Philosophiefrage.

      5.) Das wäre wieder eine eigene Strategie, die man aber nicht einmal testen könnte, weil es ja ein subjektiver Eindruck ist, wann etwas günstig und wann etwas teuer ist.

      Liebe Grüße, Jonathan

  13. Karl Napf sagt:

    Das aktuelle Problem des AAQS ist, dass er in seiner aktuellen Definition genau jetzt wertlos wird, weil die Finanzkrise inzwischen mehr als 10 Jahre her ist. Dies führt dazu, dass sowohl der max. Drawdown im März 2009 bereits außerhalb des betrachteten Zeitfensters liegt als auch das Umsatz- und Gewinnwachstum von einer in der Rezession 2009 stark nach unten verzerrten Basis aus erfolgt.
    Insbesondere funktioniert mit eurem System also jetzt die Erkennung von Zyklikern nicht mehr, sondern deren EPS-Wachstum wird ausgehend vom Krisenwert 2009 sogar stark nach oben verzerrt (Beispiel: BMW!).

    Um dieses Problem lösen, solltet ihr den Anfang des Zeitfensters so lange bei 2006 „festtackern“, bis die nächste Weltwirtschaftskrise mit einer Halbierung der Aktienmärkte einen neuen Zykliker-Erkennungs-Mechanismus liefern wird.

    • Lieber Karl,
      ein äußerst spannender Kommentar. Ich kann die Überlegungen durchaus gut nachvollziehen. Allerdings möchte ich nicht eingreifen. Denn dadurch verzerre ich ebenfalls die Aussagekraft. Was, wenn wir 20 Jahre lang keine Krise mehr erleben?

      2009 war von historischem Ausmaß. So heftig war in den 80 Jahren davor keine andere Krise. 2011, 2015, 2016 gab es auch Korrekturen.
      Wenn ein Unternehmen 10 Jahre am Stück liefert, ist es für uns ein Qualitätsunternehmen.

      BMW kann gar nicht nach oben kommen. Zu gering ist die Rendite auf das eingesetzte Kapital.

  14. Alex sagt:

    Hallo,
    Ich würde gerne mein Depot von 2018 updaten. Da bin ich zufrieden. Wann erscheint die aktualisierte Liste für 2019?
    Viele Grüße & Danke für eure tolle Arbeit!
    Alex

  15. Marc sagt:

    Hallo,
    ein wirklich sehr interessanter Artikel und eine tolle Seite!
    Ich konnte alle beschriebenen Schritte nachverfolgen, nur bei der Berechnung der FCF-Rendite komme ich auf ein völlig anderes Ergebnis.
    Aus dem Geschäftsbericht 2017 entnehme ich einen FCF von 140 Mio (242 Mio -102 Mio). Die Marktkapitaliserung belief sich zum Zeitpunkt eurer Berechnung auf 4865 Mio. 140 Mio / 4865 Mio=0,0287 = 2,9% FCF-Rendite . Ihr kommt auf 4,4%. Wo liegt mein Fehler?

  16. Daniel Wildner sagt:

    Hallo Jonathan, vorab möchte ich sagen, dass ich hier neu in der Community bin und mir der Service schon sehr gut gefällt. Da ihr aber, so wie ich das hier verstehen, euch auch noch am Anfang mit AlleAktien befindet, ist in der Weiterentwicklung und Optimierung der Inhalte ja noch Luft nach oben 😉 Ich versteh das der Content im Vordergrund stehen soll, allerdings ist es mindestens genauso wichtig die UX nicht zu vernachlässigen.
    Eine Verständnisfrage zum AAQS Benchmark: Wie kommst du darauf, dass die von dir mit einem besonders hohem AAQS Score besser abgeschnitten haben als der Benchmark? Denn du hast doch nicht für alle Unternehmen die Daten und Zahlen von damals – also aus 2006 – bewertet und bist zu dem zeitlich bereinigtem auch sehr gutem AAQS Score gekommen oder? Denn für mich ist der entscheidende Faktor, wenn ich mich beim Investieren auch auf deine Bewertung stütze, ob du, mit den Zahlen von damals, zu einer gleichen sehr guten Einschätzung gekommen wärst. Oder anders gesagt, werden die Aktien, die heute eine 10 erhalten, in 15 Jahren mit den Kennzahlen aus dem Jahr 2034 auch eine 10 bekommen? Oh je, ich hoffe ich konnte meine Frage einigermaßen verständlich rüberbringen. Rückwirkend liegst du richtig, da diese Unternehmen ja heute erfolgreicher denn je dastehen, aber hättest du es damals vor 15 Jahren auch gesagt?
    Kurz noch zu meiner Person, ich bin 45, interessiere mich seit ca. 2 Jahren für das Investieren, habe dieses Jahr begonnen und mache es so ähnlich wie du, dass ich so ca. 1000 Euro pro Monat bzw. 10000-15000 Euro pro Jahr in Aktien investiere. Ich wär auch sehr an einem Community-Treffen in Hamburg interessiert und kann hier gerne vorab Location-Tests machen, was geeignetes zu finden.
    Viele Grüße Daniel

  17. Peter sagt:

    Hallo,
    1) Warum braucht ihr beides EK-Rendite und Gesamtkapitalrendite?
    2) Ich fände es gut wenn weitere Bilanzrisiken wie z.B. hoher Goodwill mit einfließen
    Viele Grüße
    Peter

    • Lieber Peter, gerne antworte ich dir auf deine Fragen:

      1) Die Gesamtkapitalrendite liefert die Aussagekraft über die Attraktivität des Geschäftsmodells. Die Eigenkapitalrendite liefert die Aussagekraft über die Optimierung der Bilanz. Wenn ein Unternehmen bpsw. eine sehr hohe Eigenkapitalrendite erzielt, gleichzeitig aber eine geringe Gesamtkapitalrendite aufweist, dann deutet das auf eine sehr hohe Verschuldung bzw. einen finanziellen Hebel mit entsprechenden Risiken hin.

      2) Diese fließen bei uns direkt mit ein, denn wir werfen ja einen genauen Blick auf die Verschuldung des Unternehmens. Sofern diese beim mehr als vierfachen Wert des operativen Gewinns liegt, gibt es sofort einen Punktabzug.

      Liebe Grüße, Jonathan

  1. 17. August 2019

    […] müssen Qualitätsaktien laut AlleAktien 4 Eigenschaften […]

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